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Fragen an die Zukunft

Zwei Fragen stellen sich also vor allem für junge Menschen, die sich beruflich auf die Zukunft  vorbereiten wollen, ebenso wie für Unternehmen, die Mitarbeiter suchen:

Was genau ist Digitalisierung eigentlich und welche Entwicklungen sind weiter zu erwarten?
Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind erforderlich, um diese Entwicklungen zu bewältigen und produktiv zu steuern?

Zur ersten Frage: Digitalisierung, das ist zunächst nur ein rein technischer Sammelbegriff für die Transformation aller betriebs- und volkswirtschaftlichen, aber auch kulturellen und gesellschaftlichen Prozesse in die Regelungslogik von Rechnersprachen.

Diese etwas trockene Definition aber hat es in sich. Denn das heißt: Digitalisierung umfasst alle Bereiche der operativen Vorgänge, die teils oder ganz mit Hilfe von Rechnerleistungen vollzogen werden können. Die dabei entstehende Systemarchitektur umfasst also sowohl die Beschaffung (z. B. Geräteauswahl, Cloud-Lösungen, begleitende Sicherheitsarchitektur, Technologie wie Kühlsysteme, etc.), die Bewirtschaftung (Wartung, Outsourcing von Teilaufgaben, Systemarchitektur, Verwaltung von Zugriffsrechten usw.) und die Entwicklung (Updates, Vernetzung, Sonderapplikationen, Algorithmen und Big Data-Analysen).  Dabei muss weiter unterschieden werden zwischen Hardware, Software sowie Datenbeschaffung und -auswertung.

In der Praxis haben wir es also mit einer komplexen Matrix zu tun, in der alle diese Faktoren in Beziehung gebracht werden müssen. Um nun die zweite Frage nach der künftigen Personalstruktur sowie den Qualifikationen und Kompetenzen im Hinblick auf ihre Systemfunktionen beantworten zu können, müssen die unterschiedlichen Anwendungsbereiche und die notwendigen Positionen zur Umsetzung der Digitalisierung definiert werden.