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Kompetenzhorizonte

Ebenso wichtig wie diese strategischen Fragen sind aber die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftspolitischen Kontexte, die von Enthusiasten auf der einen und Kritikern auf der anderen Seite beschrieben werden.

Überraschenderweise finden sich hier die größten Schnittmengen: Als bislang übersehene Konsequenzen der rasenden Datafizierung der Alltags- und Arbeitswelt werden auf der einen Seite drohende Innovationsfallen sichtbar, weil die intellektuelle Wertschöpfung und damit auch die Kreativität zusehends in die Strukturen von Algorithmen und so genannter Künstlicher Intelligenz verlagert werden.

Auf der anderen Seite werden klassische Interpretationsansätze neu entdeckt und beschworen. Das Problem ist nur: Sie werden in den Ausbildungen der MINT-Disziplinen kaum noch vermittelt und geraten in Vergessenheit. Werden wir also in zehn Jahren mühsam und mit enormen Kosten rekonstruieren müssen, was wir heute vernachlässigen?

Eine umfangreiche  Publikation zu diesem Projekt erscheint im Februar 2016 im VS Verlag der Gruppe Springer Science Media unter dem Titel: „Die Dinge des Internets“.

Dies sind also Ausgangsüberlegungen zu den Fragen dieses Projekts: Was brauchen wir in Zukunft? Welche Vorstellungen von Wirtschaft und Gesellschaft  sind plausibel? Was werden wir vorfinden an Qualifikationen? Vor allem aber: Was denken Absolventen und Unternehmen heute über die Qualifikationen der Zukunft? Passt das zusammen? Und wenn nicht:; Welche Bildungsansätze sind notwendig – in Unternehmen, Schulen, Hochschulen?