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Projekte, auf die wir uns beziehen

Bereits in den vergangenen fünf Jahren sind einschlägige Projekte an unserem Institut ebenfalls unter Leitung von Prof. Dr. Holger Rust, unternommen worden. Dabei standen immer Fragen nach der Reaktion auf unberechenbare Herausforderungen im Mittelpunkt. Zentral war die kritische –Auseinandersetzung mit einfachen Rezepten und Modellen. Die folgenden Skizzen zeigen einige dieser Projekte.

2014-2015 Big Cultural Data: Geschmackskulturen im WWW

Quantitative und qualitative Analyse der Themen-Repräsentanz von Mobilität, Mode, Wohnen und Ästhetik der Alltagskultur im World Wide Web; beispielhafte Iterationen der Entstehung von Web-Milieus, Mustern von Geschmackskulturen und Cluster durch Random-Copying-Prozesse und Kaskaden. Konsequenzen für die Kommunikationspolitik der Unternehmen, vor allem die Frage nach den Möglichkeiten und Grnezen des Einsatzes von Big Datga-Analysen.

2011-2012 Strategie? Genie? Oder Zufall?

Quantitative Befragung von 310 Personen aus mittelständischen Unternehmen; 22 Tiefen-Interviews mit Repräsentanten ebenfalls mittelständischer Unternehmen; Sekundäranalyse von 80 in der Fachpresse publizierten Interviews mit Führungskräften größerer Konzerne. Ergebnis: Der Erfolg der deutschen Wirtschaft ist das Resultat ungezählter pragmatischer Individualisten, die aus der Sicherheitszone ihrer Kernkompetenzen heraus agieren. Eine verallgemeinerbare „Strategie“ ist nicht zu erkennen, ebenso wenig eine Orientierung an Trends oder Management-Moden.

2008 Kritik der „Trendforschung“

Analyse der Angebote kommerzieller Trendforschung auf der Grundlage der Maximen etablierter Forschungsgesellschaften (Max Planck-, Helmholtz-Gesellschaften, Fraunhofer, Prognos, GfK etc.) und wissenschaftlicher Methodologie quantitativer und qualitativer Forschung; umfangreiche Beispielsammlung als Beleg der Untauglichkeit, zukunftsorientierte Managemententscheidungen zu fundieren. Diagnose einer gefährlichen Oberflächlichkeit, die durch den strategischen Opportunismus verkaufbarer Konzepte entsteht.

2000-2009 Die nächste Führungsgeneration

Kontinuierliche Befragung von Nachwuchskräften mit der erklärten Absicht, Führungspositionen anzustreben: Vorstellungen von der idealen Führungskraft, dem Arbeitsstil und der Wirtschaftskultur der Zukunft; mehr als 1.300 Befragte; Kritik des amtierenden Managements; Konsequenzen für Führungskräfte und Personalentwicklung. Sinn und Loyalität werden zu geldwerten Vorteilen kommenden Wirtschaftskultur. Sie sind wesentliche Voraussetzungen für Innovationen.

Dieses Projekt wird nun mit dem hier beschriebenen Vorhaben in einem neuen Kontext ergänzt.

Alle Projekte wurden von Prof. Dr. Holger Rust geleitet, der auch das hier vorgestellte Vorhaben betreut.