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Unit 5

Research Division Arbeitswelt

 

Die Unit 5 befasst sich mit den Qualifikations- und Kompetenzanforderungen der zukünftigen Arbeitswelt. Um ein Bild davon zu erhalten, wie die Zukunft aussehen kann wird empirisch vorgegangen. Was paradox klingt, ist im Grunde ganz einleuchtend. Da die Zukunft ihrer Natur gemäß vom Standpunkt der Gegenwart aus nicht festgelegt ist (oder die Festlegung zumindest für uns nicht erfassbar), werden mehrere Zukunftsszenarien entwickelt. Dies geschieht anhand einer Contentanalyse. Eine Fülle an Studien, Meinungen von Forschern und Politikern, Fachzeitschriften, Einschätzungen von Branchenverbänden und Unternehmen wird genauestens untersucht. Dabei werden Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede der Zukunftsvorhersagen herausgearbeitet, sodass am Ende mehrere alternative Zukunftsszenarien stehen. Erhoben wird dabei, der Grounded Theory folgend, bis zum Punkt der theoretischen Sättigung; also bis keine neuen Erkenntnisse aus zusätzlichen Dokumenten mehr gewonnen werden können. Dabei wird nach einem Schneeballprinzip vorgegangen. Den Überblick über sämtliche Befunde erhalten wir mittels einer Katalogisierung über eine Software. Unter Zuhilfenahme dieser, wird ebenso eine Verschlagwortung der Quellen vorgenommen, wie auch die Entkontextualisierung einschlägiger Textpassagen. Das bedeutet konkret, dass Aussagen unterschiedlicher Quellen direkt miteinander verglichen oder verknüpft werden können. Aus diesem Wissensnetz werden dann die unterschiedlichen Szenarien herausgearbeitet.

Das Ergebnis soll die Varianz der möglichen zukünftigen Entwicklungen umfassend und gestützt durch Zahlen, Daten und Fakten darstellen. Die Ergebnisse können dann mit den weiteren Ergebnissen der Forschung in Bezug gesetzt werden. Konkret kann also die Selbstwahrnehmung der Studierenden, die Einschätzungen von DAX- oder Mittelstandsunternehmen oder die Ausrichtung der universitären Lehrpläne vor dem Hintergrund der alternativen Entwicklungen betrachtet werden.