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Projekte

2015-2016         Future Talents

Eines der erstaunlichsten Ergebnisse des Projekt von 2014 und 2015 resultiert aus einer algorithmisch gestützten Analyse der aktuellen weltweiten Dokumente zu Big Data – zu Begründungen, Methoden, praktischen Erfahrungen und Erwartungen auf Seiten der Anbieter und Nutzer von Tools: Offensichtlich herrscht keineswegs Einigkeit über den Gegenstand. Zweitens isst auffallend, dass zwar mathematische und informatikorientierte Qualifikationen gefordert werden. Noch auffälliger aber erscheint die verbreitete Betonung soziokultureller Qualifikationen - Musterkennung im Datenwust, Interpretationsfähigkeit und Referenzen zum konkreten Produkt oder zur konkreten Dienstleistung des jeweiligen Unternehmens. Der Befund ist Ausgangspunkt einer großen Erhebung zu Kompetenzanforderungen und Qualifikationserwartungen aus Sicht von Unternehmen, Arbeitnehmern, Experten und Think Tanks.

2014-2015         Big Cultural Data: Geschmackskulturen im WWW

Hunderte von Millionen Blogs auf den Plattformen Tumblr, Pinterest, Flickr, Instagram usw. Milliarden von Bildern im Netz, in jeder Sekunde gepostet, geliked, geteilt, modifiziert und neu gedacht. Wetterküche für das Geschmacksklima von morgen! Was genau treiben junge Menschen in diesem Universum? Wie funktioniert eigentlich Kommunikation über Bilder, in welchem Kontext wird sie eingesetzt und wie lassen sich Bilder analysieren und die in ihnen enthaltenen Informationen in Bezug auf zukünftige Entwicklungen bewerten?

Insgesamt fünf Research Units aus 60 Digital Natives mit umfangreichen Erfahrungen in Statistik, Empirie und Konsumtheorien haben unter der Leitung von Holger Rust ein Jahr lang in Befragungen, Gesprächen, Beobachtungen von Blogs, in Experimenten und einer Analyse zur Rolle von Big Data die Kommunikationsdynamik entschlüsselt.

2012 … Junge Konsumenten: Mobilität und Auto der Zukunft 2  

Quantitative Onlineerhebung mit 599 Befragten aus aller Welt zu Fragen des Konsums im Allgemeinen und Mobilität und künftiger Nutzung von Autos im Besonderen; Analyse der Kommunikationsdynamik des Themas Mobilität im World Wide Web; qualitative Analyse der Struktur thematisch fokussierter Online-Milieus und Diagnosen globaler „thematischer Provinzen“. Konsequenzen für die Kommunikationspolitik des Issue Management mit Schwerpunkt Social Media. Auch dieses Projekt in Forschungskooperation mit der Abteilung Zukunftsforschung und Trend-Transfer des Volkswagen Konzerns.

2011-2012         Strategie? Genie? Oder Zufall?

Quantitative Befragung von 310 Personen aus mittelständischen Unternehmen; 22 Tiefen-Interviews mit Repräsentanten ebenfalls mittelständischer Unternehmen; Sekundäranalyse von 80 in der Fachpresse publizierten Interviews mit Führungskräften größerer Konzerne. Ergebnis: Der Erfolg der deutschen Wirtschaft ist das Resultat ungezählter pragmatischer Individualisten, die aus der Sicherheitszone ihrer Kernkompetenzen heraus agieren. Eine verallgemeinerbare „Strategie“ ist nicht zu erkennen, ebenso wenig eine Orientierung an Trends oder Management-Moden.

2011                  Junge Konsumenten: Mobilität und Auto der Zukunft 1

Quantitative Befragung von 362 Personen zwischen 16 und 25 Jahren; 30 Tiefen-Interviews; Grundlage: Analyse soziokultureller Pfadabhängigkeit der Zukunftsentwicklung auf der Grundlage der letzten 6o Jahre automobiler Funktionalität und Ästhetik; Konsequenzen für Strategisches Issue Management und Initiatives Marketing. Ein Projekt in Forschungskooperation mit der Abteilung Zukunftsforschung und Trend-Transfer des Volkswagen Konzerns.

2008                  Kritik der „Trendforschung“

Analyse der Angebote kommerzieller Trendforschung auf der Grundlage der Maximen etablierter Forschungsgesellschaften (Max Planck-, Helmholtz-Gesellschaften, Fraunhofer, Prognos, GfK etc.) und wissenschaftlicher Methodologie quantitativer und qualitativer Forschung; umfangreiche Beispielsammlung als Beleg der Untauglichkeit, zukunftsorientierte Managemententscheidungen zu fundieren. Diagnose einer gefährlichen Oberflächlichkeit, die durch den strategischen Opportunismus verkaufbarer Konzepte entsteht.

2007                  Innovationen ohne Auftrag

Qualitative Analyse von 35 Tiefen-Interviews in unterschiedlichen Fachbereichen deutscher Universitäten (von Elektrotechnik über Ingenieurswissenschaften und Mathematik bis hin zur Soziologie) zur Frage der Entstehung von Neuem; Dokumentation der Umsetzung von unabhängig erarbeiteten Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Erfolge.

2000-2012         Produktive Kommunikation

Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten „Kommunikationsprotokolls“ zur praktischen Anwendung in betrieblichen Prozessen. Grundlage: Analyse sozialwissenschaftlicher Forschungen zu Grundlagen und Dynamik der Kommunikation; Systematik der konstitutiven Elemente der Kommunikation in 10 Paragraphen; praxisorientierte Umsetzung und Entwicklung des „Kommunikationsprotokolls“ zur Anwendung in der betrieblichen Alltagspraxis.

2000-2009         Die nächste Führungsgeneration

Kontinuierliche Befragung von Nachwuchskräften mit der erklärten Absicht, Führungspositionen anzustreben: Vorstellungen von der idealen Führungskraft, dem Arbeitsstil und der Wirtschaftskultur der Zukunft; mehr als 1.300 Befragte; Kritik des amtierenden Managements; Konsequenzen für Führungskräfte und Personalentwicklung. Sinn und Loyalität werden zu geldwerten Vorteilen kommenden Wirtschaftskultur. Sie sind wesentliche Voraussetzungen für Innovationen.

 

Berichte

Zu allen genannten Forschungsprojekten stehen Berichte zur Verfügung. Diese Berichte entsprechen den strengen Qualitätsanforderungen wissenschaftlicher Arbeit. Auf diese Weise ist Nachvollziehbarkeit und Überprüfung der Befunde gewährleistet.

Aktuelle Bücher und E-Books zu den skizzierten Themen

http://www.springer.com/?SGWID=0-102-24-0-0&searchType=EASY_CDA&queryText=Rust%2C+holger