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BMBF-Projekt "Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Bildung, Stress und Gesundheit im Sinne von Arbeitsfähigkeit"

(Laufzeit:Januar 2016 bis Dezember 2018)

Im Rahmen des Projekts werden die sozialen Mechanismen zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen Bildung, Stress und Gesundheit im Sinne von Arbeitsfähigkeit aus einer gesundheitssoziologischen Perspektive heraus untersucht. Der Fokus liegt auf dem Zusammenwirken von Gesundheitswissen und Gesundheitsverhalten, der Selektion in Berufe mit unterschiedlichen Gesundheitschancen und -belastungen sowie den bildungsspezifischen Coping-Strategien hinsichtlich der Gesundheitsrisiken. Nach Erarbeitung des Forschungsstands erfolgt die Weiterentwicklung der theoretischen Ansätze in enger Abstimmung mit den Projektpartnern aus dem Verbund. Auf Basis der NEPS-Daten (Erwachsenenkohorte) wird zunächst die Stressbelastung in Abhängigkeit von Bildungsabschlüssen und Bildungskompetenzen beschrieben. Die Arbeitsfähigkeit soll darauf aufbauend anhand von Stressbelastung sowie formaler Bildung und weiterer soziodemographischer Faktoren im Rahmen multivariater Analysen erklärt werden. Besonderes Augenmerk wird auf der Untersuchung liegen, inwiefern Bildung sowie positives Sozialkapital den gesundheitsgefährdenden Effekt von Stress abmildern kann.

Projektleiterin: Christiane Gross

Projektmitarbeiterin: Laura Schoger