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Projekt "Studienfachwahl: Determinanten, Prozesse und soziale Reproduktion"

Gefördert vom Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft

Laufzeit: 01/2017 – 12/2018

Projektleitung: Dr. Markus Lörz; Prof. Dr. Andreas Wagener (Institut für Wirtschaftspolitik)

Projektmitarbeiter: Björn Seipelt; N.N.

Projektbeschreibung: Das Projekt befasst sich aus Perspektive der Bildungssoziologie und Wirtschaftspolitik mit der Frage, warum sich verschiedene soziale Herkunftsgruppen in der Studienfachwahl unterscheiden. Hierbei wird zunächst aus interdisziplinärer Perspektive ein theoretisches Modell erarbeitet, welches mögliche Prozesse und Determinanten der Studienfachwahl zusammenführt. Anschließend werden empirische Analysen zu den herkunftsspezifischen Unterschieden in der Studienfachwahl in Deutschland durchgeführt. Auf Basis aktueller DZHW-Studienberechtigtendaten werden die Prozesse und Mechanismen sozialer Ungleichheiten detailliert herausgearbeitet. Zudem wird die zeitliche Entwicklung der herkunftsspezifischen Unterschiede in der Studienfachwahl über die vergangenen Jahrzehnte durch Synchronisierung und Kumulation älterer Datensätze betrachtet. Ziel des Brückenprojektes ist es, den Prozess der Studienfachwahl theoretisch und empirisch aufzuarbeiten und deren Rolle für die Reproduktion sozialer Ungleichheiten zu untersuchen.