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Lehrprofil

Die Lehre im Arbeitsbereich Arbeit und Organisation untergliedert sich in zwei Module:

AOS 1

In Modul AOS 1 erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen, um theoretisch informierte und methodisch kontrollierte Analysen arbeits- und organisationssoziologischer Problemstellungen anfertigen zu können. In diesem Modul werden zentrale Konzepte, empirische Zugänge und methodische Herangehensweisen der Arbeits- und Organisationssoziologie vorgestellt.

Die organisationssoziologische Vorlesung und das arbeitssoziologische Begleitseminar geben einen Überblick über wesentliche Debatten und grundlegende Konzepte. Das Seminar „Einführung in die qualitativen Methoden der Organisationsforschung“ bietet einen Überblick über  verschiedene qualitative Methoden der Arbeits- und Organisationsforschung.

In Seminaren des Typs „Theoriewerkstatt“ werden die Studierenden mit wichtigen arbeits- und organisationssoziologischen Ansätzen näher vertraut gemacht. Dabei sollen deren spezifische Erkenntnisinteressen, Beobachtungsweisen sowie ihre Leistungsfähigkeit diskutiert werden. Theoriewerkstatt-Seminare sollen vor allem deutlich machen, dass die Wahl einer spezifischen konzeptionellen Zugriffsweise jeweils unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf eine bestimmte Problemstellung verspricht.

AOS 2

Ziel dieses Moduls AOS 2 ist es, die im Modul AOS 1 erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und die analytischen und methodischen Kompetenzen der Studierenden weiterzuentwickeln. Zudem sollen Kompetenzen wissenschaftlichen Argumentierens vor dem Hintergrund konkreter Problemstellungen eingeübt werden. Die Studierenden erwerben dazu in diesem Modul die Fähigkeit, arbeits- und organisationssoziologische Problemstellungen zu erkennen respektive selbst zu formulieren und mithilfe einschlägiger theoretischer und methodischer Mittel zu bearbeiten. Im Rahmen der Seminare lernen sie eine eigenständige Frage-/Problemstellung zu entwickeln, die relevante Literatur aufzuarbeiten und geeignete (methodische) Vorgehensweisen auszuwählen. So werden sie systematisch auf das Anfertigen der Abschlussarbeit vorbereitet.

In Seminaren des Typs „Theoriewerkstatt“ werden die Kenntnisse verschiedener Ansätze und Debatten der Arbeits- und Organisationssoziologie vertieft und vor dem Hintergrund gesellschaftstheoretischer Grundlagen diskutiert.

In Seminaren des Typs „Forschungswerkstatt“ werden theoretische Konzepte als Heuristiken für die Analyse empirischer Phänomene angewendet. Im Rahmen eigener kleiner Studien sollen die Studierenden theoretische Vorkenntnisse in der Analyse soziologisch relevanter empirischer Phänomene umsetzen. Dabei sollen auch forschungspraktische Erfahrungen gesammelt werden. Mit der Verknüpfung von Theorie und Empirie leistet die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der Bachelor-Arbeit.

In Seminaren des Typs „Problemfeldanalyse“ sollen exemplarisch aktuelle Problemfelder des Wandels von Organisation und Arbeit analysiert werden. Die Problemfeldanalyse greift alltagspraktische und öffentlichkeitswirksame Thematisierungen von Sachfragen, Handlungsfeldern oder Interessenkonstellationen auf. Diese sollen entweder anwendungs- oder forschungsorientiert diskutiert werden. Alternative Handlungsoptionen und das erwartbare Scheitern von gängigen Lösungswegen können und sollen so kenntlich gemacht werden.

Das „Kolloquium zur Bearbeitung von Abschlussarbeiten“ soll Studierenden eine Plattform zur Präsentation und kritischen Diskussion der eigenen geplanten Forschungen sowie den von ihnen erzielten wissenschaftlichen Ergebnissen bieten.

 

Sowohl im Modul AOS 1 wie auch AOS 2 bieten soziologisch versierte Praktikerinnen und Praktiker Lehrveranstaltungen des Typs „Theorie-Praxis-Reflexion“ an. In diesem Veranstaltungstypus lernen die Studierenden, dass Theorie und Praxis nicht isoliert voneinander zu betrachten sind. Hier werden Lösungsmöglichkeiten aktueller praktischer Probleme im Kontext von Arbeit und Organisation diskutiert.