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Studiengangsstruktur

Die Studiengangsstruktur für die PO09 (Download) gibt einen Überblick über die angebotenen Module im Studiengang B.A. Sozialwissenschaften. Sie zeigt modellhaft, wie die Module über die sechs Semester studiert werden sollten.

Modulinformationen

Dieser Katalog soll einen ersten Überblick über die Modulstruktur im Bachelorstudium Sozialwissenschaften geben. 

Durch die Reihenfolge der Module wird zudem ein Vorschlag gemacht, wie das Studium am besten zu bewältigen ist. Bitte beachten Sie, dass gemäß der Studienstruktur (PDF) ebenfalls der Wahlbereich C, der Bereich der Schlüsselkompetenzen sowie ein Praktikum abgedeckt werden müssen. Diese werden in diesem Modulkatalog nicht vorgestellt. 

In dieser Information werden lediglich die Module dargestellt, die durch das Institut für Soziologie, sowie das Institut für Politische Wissenschaft angeboten werden. 

Module des ersten Semesters: 

Einführung in die Soziologie (ESO): 

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Soziologie im 19. Jahrhundert und soll damit ein historisches Bewusstsein gesellschaftlicher Zusammenhänge schaffen. 

Methoden empirischer Sozialforschung (MSF): 

Dieses Modul führt in die Bandbreite standardisierter und nicht-standardisierter Methoden der empirischen Sozialforschung ein. Anhand der typischen Phasen eines Forschungsprozesses und (klassischer) empirischer Studien werden unterschiedliche Erhebungsmethoden (u. a. Befragung, Beobachtung und Inhaltsanalyse) vorgestellt. Zudem wird auf die Geschichte der empirischen Sozialforschung sowie auf wissenschaftstheoretische Fragen und Positionen eingegangen. 

Sozialstruktur und Sozialstatistik (SUS): 

Dieses Modul richtet seinen Blick auf die soziologische Bestandsaufnahme von Schichten und Milieus der Bundesrepublik Deutschland und ihre Entwicklung seit den Fünfziger Jahren. Zudem werden Ausblicke auf künftig zu erwartende demografische und gesellschaftliche Entwicklungen geboten. 

Die Vorlesung thematisiert den gesellschaftlichen Wandel anhand von Schlüsseltexten und empirischen Forschungsarbeiten. 

Einführung in die Politikwissenschaft (EPW): 

Durch das Institut für Politische Wissenschaft werden im Rahmen einer Ringvorlesung verschiedene Schwerpunkte dieser Disziplin vorgestellt. Auch hier gibt es ein unterstützendes und verpflichtendes Tutorium. 

Individuum und Gesellschaft (IUG): 

Ein Grundthema der Sozialwissenschaften ist das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. In diesem Modul kann aus dem Angebot verschiedener Seminare gewählt werden. 

Module des zweiten / dritten Semesters: 

Analyse von Gegenwartsgesellschaften (AVG):

Dieses Modul besteht aus einer einsemestrigen Vorlesung mit Übung.  Gegenstand ist eine vertiefte Auseinandersetzung mit zeitgenössischer soziologischer Theorie. Die Vorlesung dient auch als Überblick und Einführung in die ab dem dritten Semester einwählbaren Themenbereiche.

Nicht-standardisierte qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung (MVQl): 

Dieses Modul erstreckt sich über zwei Semester. Neben einer Einführung in das Themengebiet der qualitativen Sozialforschung werden auch erste praktische Erfahrungen mit qualitativen Erhebungs- und Auswertungstechniken anhand von Interviews, Dokumenten etc. gesammelt. 

Standardisierte quantifizierende Methoden der empirischen Sozialforschung einschl. Statistik (I+II) (MVQn): 

Dieses Modul besteht aus einem zweisemestrigen Seminar zu den standardisierten Methoden der empirischen Sozialforschung und einer zweisemestrigen Übung in Statistik, die beide jeweils konsekutiv aufeinander aufbauen. 

Im ersten Teil des Seminars stehen standardisierte Datenerhebungsverfahren im Mittelpunkt, die praktisch anhand kleinerer Projekte erlernt werden sollen. Im zweiten Teil werden Strategien der Datenauswertung näher betrachtet und praktisch geübt. 

In den beiden Statistikübungen erlernen die Studierenden die grundlegenden Konzepte der statistischen Argumentation und den Umgang mit einem statistischen Auswertungsprogramm anhand praktischer Übungsaufgaben. 

Staat und Politik (SUP): 

Das Modul vertieft den politischen Schwerpunkt des B.A. Sozialwissenschaften. Aus dem großen Angebot, das von dem Institut für Politische Wissenschaft bereitgestellt wird, kann ein Seminar frei gewählt werden. 

Module des dritten, vierten, fünften und sechsten Semesters: 

Durch folgende Themenmodule soll die eigene Schwerpunktbildung gefördert werden. Einführend stehen die Module AOS1, BKM 1 und KW 1 zur Wahl von denen mindestens zwei Wahlpflichtmodule im Wahlpflichtbereich A besucht werden müssen. 

Beginnt man im dritten und im weiteren Verlauf im vierten Semester mit dem Wahlpflichtbereich erfüllt man dieses durch den Besuch von einer Vorlesung/Seminar sowie mindestens eines weiteren Seminars. 

Als Vertiefung und an den Wahlpflichtbereich A anknüpfend, müssen dann im fünften und sechsten Semester im Wahlpflichtbereich B (AOS 2,  BKM 2 bzw. KW 2) zwei weitere Seminare pro Modul besucht werden 

Bei der Auswahl der Schwerpunktmodule stehen folgende Themengebiete zur Auswahl: 

Arbeit, Organisation und Sozialstaat (AOS 1 / 2): 

Das Studium in diesem Schwerpunkt bietet eine systematische Auseinandersetzung mit der Geschichte, der gegenwärtigen Verfassung und der Zukunft der Arbeitsgesellschaft und des Sozialstaats. Technologischer Wandel, Globalisierung und die Frage nach den Konsequenzen für Individuen, soziale Gruppen und gesellschaftliche Zusammenhänge werden interdisziplinär und auch empirisch bearbeitet. Ziel ist die kritische Analyse der Strukturen auf dem Arbeitsmarkt, der gesellschaftlichen Konsequenzen des Wandels von der Produktions- zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, sowie die Untersuchung des Einflusses der Globalisierung auf das Erwerbsleben der Menschen. 

Bildung, Kultur und Lebensläufe (BKL 1 /2): 

 

Kulturanthropologie und Weltgesellschaft (KW 1/ 2) 

Der Schwerpunkt beschäftigt sich einerseits mit den gesellschaftlichen Transformationsprozessen, die insbesondere seit der europäischen Expansion im 15. Jahrhundert zunehmend alle Kontinente der Erde umfassen (Globalisierung/ Weltsystem, Lokalisierung, Migration, Ethnisierung). Andererseits wird durch die Beschäftigung mit (vornehmlich außereuropäischen) Gesellschaften und Kulturen, insbesondere Lateinamerikas und Afrikas, der Blick für die Spezifität der modernen Industriegesellschaften geschärft und ein Bewusstsein über die Möglichkeit anderer Formen sozialer Organisation geschaffen. 

Forschungslernmodul (FLM): 

In dem Forschungslernmodul sollen die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anhand eigener Projekte praktisch erprobt werden. Hier bietet sich die Möglichkeit mindestens ein zweisemestriges Seminar zu besuchen. 

Bitte beachten Sie, dass es beim B.A. Sozialwissenschaften keine vorgeschriebene Struktur gibt und es sich bei dieser Information um einen Vorschlag handelt, wie das B.A. Studium am besten zu bewältigen ist. Falls Sie einzelne Module vorziehen möchten, achten Sie bitte darauf, dass einige Veranstaltungen nur periodisch angeboten werden und es ratsam ist, sich einen Überblick über notwendige Grundkenntnisse zu verschaffen und das Studium dementsprechend zu gestalten. 

Dieses Modul erstreckt sich über zwei Semester. Neben einer Einführung in das Themengebiet der qualitativen Sozialforschung werden auch erste praktische Erfahrungen mit qualitativen Erhebungs- und Auswertungstechniken anhand von Interviews, Dokumenten etc. gesammelt.