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Forschung in außeruniversitären Einrichtungen

Die heutige wissenschaftliche Forschung findet nicht mehr in den Dach- oder Kellerwerkstätten einsam Forschender statt (>Little Science<), sondern Gruppen von Forschenden arbeiten institutionell organisiert in Forschungsprojekten zusammen (>Big Science<). Dabei basiert die Forschung nicht nur auf mehr Manpower sowie größeren und teureren Forschungsinfrastrukturen. Sie ist auch in verschiedenen Organisationsformen angesiedelt. Diese reichen von Universitäten über außer­uni­versitären Forschungseinrichtungen bis zu Industrieunternehmen.

Somit können nicht nur die Forschenden und die eingesetzten Forschungsinfra­strukturen die wissenschaftliche Forschung prägen, sondern auch nichtwissen­schaftliche Aspekte wie die institutionellen Rahmenbedingungen einer Organi­sation. Beispielsweise beeinflusst die Doppelverpflichtung von Forschung und Lehre in den Universitäten ebenso die Organisation wissenschaftlicher Forschung wie die Unternehmensziele in der Industrie. Weitgehend offen bleibt: Ob und wie sich die Organisationsformen der außeruniversitären Forschungs­ein­richtungen auf die Forschungsprozesse auswirken?

Die Einflüsse auf die wissenschaftlichen Forschungsprozesse werden anhand von Fallanalysen untersucht. In die engere Auswahl kommen naturwissenschaftliche außeruniversitäre Einrichtungen, die sich hinsichtlich ihrer Forschungsorientierung (Grundlagen- bzw.
Anwendungsforschung) unterscheiden. Das Forschungsdesign ist so angelegt, dass die Anzahl der Fälle von der theore­tischen Sättigung und der empirischen Aussagekraft der Fallanalysen abhängt.

Projektverantwortung und -bearbeitung:
Dr. Axel Philipps

Leibniz Universität Hannover
Institut für Soziologie
Schneiderberg 50, 30167 Hannover
Tel.: 0511-762-5780

Email: a.philippsish.uni-hannover.de

 

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