Wie kann in Zeiten multipler Krisen das Wechselverhältnis zwischen Natur, Wissenschaft und weltgesellschaftlicher Dynamiken theoretisch und empirisch produktiv gemacht werden? Um diese Frage zu beantworten, verbinden wir die beiden Forschungsschwerpunkte „Wissenschaftsreflexion im Anthropozän“ und „Soziologie des Meeres“ (s.u.) und stellen uns dabei weitergehenden Fragen: a) Welchen Beitrag kann die Wissenschaft und insbesondere die Soziologie zu einer demokratiefördernden Transformation gesellschaftlicher Naturverhältnisse leisten? b) Wie können zu diesem Zweck heterogene Kooperationen zwischen sozial, kulturell und fachlich verschiedenen Akteur:innen entwickelt und befördert werden und c) Welcher methodologischen und experimentellen Innovationen bedarf es dafür? Um jene komplexen Herausforderungen greifbar zu machen und zugleich wissenschaftstheoretisch zu systematisieren, arbeiten wir maßgeblich qualitativ-ethnographisch, sowie inter- und transdisziplinär mit Kolleg:innen aus den Sozial- & Geisteswissenschaften, den marinen Natur- und Ingenieurswissenschaften, sowie unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteur:innen.
Team
Leiterin
© Andrea Kueppers
30159 Hannover
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