Auszüge aus geführten Interviews

  • Ann-Christin Bartels

    Nach Abschluss meines Masterstudiums im August 2013 habe ich drei Jahre an der Medizinischen Hochschule Hannover als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem drittmittelgeförderten Forschungsprojekt "BIOFABRICATION for NIFE" gearbeitet. Mittlerweile bin ich am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover am Lehrstuhl Bildungssoziologie.

    Im Rahmen meines Promotionsvorhabens sollen die Promotionswegen von Studierenden der Human- und Zahnmedizin näher untersucht werden. Im Fokus stehen zum einen die individuellen Entscheidungsprozesse der Studierenden für bzw. gegen eine Promotionsaufnahme. Zum anderen sollen bestehende Strukturen und Rahmenbedingungen evaluiert, mögliche Probleme während des Promotionsprozesses identifiziert und Idealbedingungen erhoben werden, unter denen die Studierenden promovieren möchten. Um ein ganzheitliches Bild zu erhalten, ist die allgemeine Studiensituation ebenfalls von Interesse.

    Ausgangspunkt der Untersuchung ist der aktuelle Diskurs über die schlechte Qualität der studienbegleitenden Promotionen in Human- und Zahnmedizin in Deutschland. Auf hochschulpolitischer Ebene wird das Thema sehr intensiv diskutiert. Während der Wissenschaftsrat dafür plädiert, den "Dr. med. (dent.)" nur für forschungsorientierte (Zahn-)Mediziner/innen zu vergeben und die praxisorientierten (Zahn-)Mediziner/innen mit dem Abschluss des Studiums den "Medical Doctor" zu verliehen, entgegenen Mediziner, dass die Promotionen einen wesentlichen Beitrag zu den medizinischen Erkenntnisgewinnen liefern und eine Promotion nach dem Studium unattraktiv erscheint. Im Rahmen dieses Diskurses wird jedoch eine Seite nicht betrachtet, nämlich die Studierenden. Diese soll im Rahmen der Untersuchung integriert werden.

    Im Rahmen meiner Tätigkeit besuchte ich das Doktorandenkolloquium bei Frau Prof. Dr. Kathrin Leuze. Zudem bin ich Mitglied der Graduiertenschule Wissenschaft und Gesellschaft, welche am gleichnamigen Forschungszentrum angesiedelt ist.

    Forschungsinteressen:

    • Wissenschafts- und Hochschulforschung, v.a. Bildungsforschung (Studierende, Promovierende)
    • Quantitative Methoden, faktorielle Surveys
    • Fragebogenkonstruktion

    Thema des Projektstudiums:

    "Warum brechen Studierende ihr Studium ab?" Kooperationspartner: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

    Thema der Masterthesis:

    Ursachen des Studienabbruchs. Eine Sekundäranalyse der HIS-Exmatrikuliertenbefragung 2007/08

  • Karen Bartelt

    Projekt: "IT-Sicherheit im Handwerk"

    Nach dem Abschluss meines Studiums "Wissenschaft und Gesellschaft" habe ich im Oktober 2012 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik angetreten. Im Institut betreue ich in Zusammenhang mit vier Partnern das Projekt "IT-Sicherheit im Handwerk". Hierbei liegen meine Tätigkeitsschwerpunkte auf der Evaluation der einzelnen Arbeitspakete und der empirischen Erhebung zu Beginn des Projekts.

    Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist Teil der Initiative Task Force "IT Sicherheit in der Wirtschaft". Ziel ist es, Handwerksbetriebe für die Risiken der Informationstechnologien zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung entsprechender Sicherheitskonzepte zu unterstützen. Kooperationspartner im Projekt sind das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) im DHI e.V., das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover (HPI), das Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Qualifizierte Digitale Signatur (KOMZET) der HWK Rheinhessen, sowie das Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule.

    Das Projekt "IT-Sicherheit im Handwerk" gliedert sich in zwei Projektphasen: Zunächst werden in einer empirischen Erhebung IT-Ausstattung und Gefährdungspotentiale im Handwerk ermittelt. Sogenannte "IT-Sicherheitsbotschaftler" transferieren als qualifizierte Sicherheitsexperten die gewonnen Erkenntnisse anschließend mithilfe gezielter Beratungen in die Betriebe. Als Botschafter werden Berater aus den Handwerksorganisationen ausgebildet , um als Multiplikatoren in den Betrieben für die Sensibilisierung und Einhaltung der Sicherheitskonzepte zu sorgen.

    Weitere Infos finden sich unter: www.it-sicherheit-handwerk.de

    Vorträge:

    • CEBIT 2013 Hannover: Halle 9, Stand G50, Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
    • 05.03.2013 11:15 - 11:30 Uhr "IT-Sicherheit im Handwerk"
    • 07.03.2013 11:15 - 11:30 Uhr "IT-Sicherheit im Handwerk
    • 07.03.2013 15.30 - 15:45 Uhr "IT-Sicherheit im Handwerk"


    Veröffentlichungen:


    Thema des Projektstudiums:

    "Wie viel Theorie braucht die Praxis? Wissensmanagement im Handwerk" Kooperationspartner: Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover


    Thema der Masterthesis:

    Akademisierung des Handwerks? Am Beispiel der Neukonzeption der Weiterbildung zum Betriebswirt, im Masterstudiengang "Wissenschaft und Gesellschaft"

  • Jennifer Düker

    Seit dem 01. September 2014 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das ZOD der kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) tätig. Das ZOD ist das Zentrum für Organisationsdiagnostik, das Mitarbeiter- und Führungsbefragungen sowie Kunden- und Bürgerbefragungen durchführt. Meine Aufgabe besteht darin, die Leiter des ZODs darin zu unterstützen die Befragungen durchzuführen, sprich Fragebögen zu entwerfen, auszuwerten und Ergebnisberichte anzufertigen.

  • Jennifer Dusdal

    Projekt: "Science Productivity, Higher Education Development, and the Knowledge Society: China, Germany, Japan, Taiwan, Qatar, United States"

    Nach Abschluss meines Masterstudiums "Wissenschaft und Gesellschaft" habe ich im Mai 2013 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Luxemburg angetreten. Dort arbeite ich am Institute of Education and Dociety im Arbeitsbereich Bildungssoziologie bei Professor Justin Powell. Zu meinen Forschungsinteressen gehören Hochschul- und Wissenschaftsforschung und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Ich interessiere mich besonders für institutionelle Analysen des Hochschul- und Wissenschaftssystems in international vergleichender Perspektive. Da die Betrachtung beruflicher Ziele von Absolventinnen und Absolventen und der Karrierewege von Nachwuchswissenschaftlern sowie die Analyse sozialer Ungleichheit im Hochschulwesen gehören zu meinen Interessensgebieten.

    Meine Promotion im Bereich Bildungssoziologie ist in das internationale Forschungsprojekt "Science Productivity, Higher Education Development, and the Knowledge Society: China, Germany, Japan, Taiwan, Qatar, United States" eingebunden. Die Hochschulexpansion hat nicht nur Berufe und Arbeitsmärkte grundlegend verändert, sondern auch die Kapazität für die Wissenschaft deutlich erhöht. Im Projekt werden zunächst jene Modelle verglichen, die für die Entwicklung von Forschungsuniversitäten und Wissenschaft einflussreich waren: das deutsche und das amerikanische Modell. Historischen Fallstudien konzentrieren sich auf die Hochschulentwicklung in China, Deutschland, Japan, Katar, Taiwan und den Vereinigten Staaten. Zweitens wird anhand von Zeitreihendaten untersucht, wie sich die Entwicklung der Hochschulbildung und der wissenschaftlichen Einrichtungen auf die wissenschaftliche Produktivität auswirkt und wie sich auf diese Weise die Grundlagen einer "Wissenschaftsgesellschaft" herausbilden und wandeln. Dazu werden vor allem Zeitschriftenveröffentlichungen insbesondere der MINT-Fächer und Daten zu internationalen wissenschaftlichen Netzwerken analysiert, u.a. anhand einzigartigen Datenbanken von Thomas Reuters "Web of Science" (1900-2011).

    In meiner eigenen Forschungsarbeit werde ich vergleichend arbeiten mit einem Schwerpunkt auf internationalen Forschungskollaborationen. Neben der Frage, was internationale Forschungskollaborationen charakterisiert und warum Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten, interessiert mich besonders die Frage, warum internationale Kollaborationen mit einsetzen der Hochschulexpansion extrem angestiegen sind und welche gemeinschaftlichen Netzwerke im Hochschul- und Wissenschaftssystem existieren. Ein besonderes Augenmerk soll sich auf Kollaborationen in unterschiedlichen Ländern bzw. Hochschulsystemen, Organisationen, Disziplinen und verschiedenen Karrierephasen von Wissenschaftlern richten. Also die Frage wer kollaboriert mit wem und warum? Ein weiterer Punkt umfasst die Sprache. Als Promotionsstudentin an meiner multilingualen Universität interessiert mich die Sprache, in der Publikationen verfasst werden, natürlich auch. Besonders, das Englisch als Faktor für Reputation angesehen wird, frage ich mich zusätzlich, in welcher Weise die "Publikationssprache" internationale Forschungskollaborationen beeinflusst. 

    Zu meinen Aufgaben gehört neben dem verfassen meiner Promotionsschrift auch die Teilnahme an einem strukturierten Doktorandenprogramm, der Doctoral Scholl in Educational Science. Dort werden interdisziplinäre Seminare zu verschiedenen inhaltlichen Themen und zu Schlüsselkompetenzen angeboten. Obligatorisch ist die Teilnahme am Doktorandenkolloquium, wo die Forschungsfortschritte der Doktorandinnen und Doktoranden vorgestellt und diskutiert werden. Zudem besuche ich regelmäßige Konferenzen und bin gut in den Institutsalltag eingebunden.

    Ihre Promotion schloss Jennifer Dusdal 2017 erfolgreich ab.

    Vorträge/Lehre:

    • Vortrag: "German University-based Science: From Model to Contemporary Reality?" (Qatar Foundation Annual Research Conference, 24.-25. November 2013, Doha)
    • Lehre: Master Management und Coaching im Bildungs- und Sozialwesen (Seminar: Bildungs- und Sozialsysteme)

    Publikationen:

    • Dusdal, Jennifer; Weber, Regina (im erscheinen): Bildungschancen durch Begabtenförderung. Eine Untersuchung der sozialen Zusammensetzung, Studiensituation und des gesellschaftlichen Engagements der Stipendiatenschaft der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf.
    • Dusdal, Jennifer; Houben, Daniel; Weber, Regina (2012): Migration, Bildungsaufstieg und Begabtenförderung. Entwicklungen der Stipendiat/innenschaft der Hans-Böckler-Stiftung. In: die hochschule, 1 (2012).
    • Houben, Daniel; Weber, Regina; Dusdal, Jennifer (2012): Bildungsbeteiligung und soziale Partizipation von Migrantinnen und Migranten - Erkenntnisse einer Vollerhebung unter den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung. In: Schultze, Günther; Pielage, Patricia; Pries, Ludger: Soziale Ungleichheit in der Einwanderungsgesellschaft. Kategorien, Konzepte, Einflussfaktoren. WiSo Diskurs, Tagungsdokumentation im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Thema des Projektstudiums:

    "Die Promotion: Auszeichnung für den Arbeitsmarkt oder der erste Schritt zur wissenschaftlichen Karriere?" Kooperationspartner: Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung

    Thema der Masterthesis:

    Die Promotion: Auszeichnung für den Arbeitsmarkt oder der erste Schritt zur wissenschaftlichen Karriere? Eine Sekundäranalyse des IFQ Promovierendenpanels

    Kontaktinformationen:

    Dr. Jennifer Dusdal               

    Post Doc | Sociology of Education              

    UNIVERSITY OF LUXEMBOURG
    Facultyof Language and Literature, Humanities, Arts and Education | LCMI | Institute of Education and Society
    CAMPUS WALFERDANGE
    Roure de Diekirch | L-7220 Walferdange

    jennifer.dusdaluni.lu | T +352 46 66 44 -9316
    www.uni.lu | lcmi.uni.lu/staff/jennifer_dusdal

  • Marie-Christin Ehrhardt, M.A.

    Direkt im Anschluss an das Masterstudium habe ich im Juni 2019 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) angetreten. Im Rahmen dieser Tätigkeit arbeite ich an einem Antrag im Bereich Gesundheit als nichtmonetäre Bildungsrendite.

    Der Kontakt zum DZHW entstand schon während des Masterstudiums. Einerseits durch die Stellenausschreibungen, die einem über den Studiengang zugetragen werden und andererseits durch das Projektstudium, welches ich am DZHW absolviert habe. Das Thema meines Projektstudiums waren die Gründe, welche für oder gegen eine Promotion sprechen sowie die besondere Rolle des Sozialkapitals im Rahmen dieser Entscheidung spielt. In meiner Masterarbeit habe ich die Analysen meines Projektstudiums vertieft und mein Thema um eine Geschlechterperspektive erweitert.

    Forschungsinteressen

    •          Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung
    •          Interdisziplinäre Forschung
    •          Soziale Ungleichheitsforschung


    Thema des Projektstudiums

    „Der Weg zur Promotion - Determinanten der Promotionsaufnahme und die Rolle von Sozialkapital“

    Thema der Masterarbeit

    „Promovieren – eine Frage des Geschlechts? - Eine quantitative Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede beim Übergang in die Promotion anhand des DZHW-Absolventenpanels“

    Kontaktdaten

    Marie-Christin Ehrhardt, M.A.

    Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
    Lange Laube 12, 30159 Hannover

    Telefon: +49 (0)511 45 06 70-124
    E-Mail: ehrhardt@dzhw.eu

  • Matthias Geils

    Projekt: "Öffentlichkeit und Hochschulperformanz"

    Nach dem Studium in Hannover hat es mich an das Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der WWU Münster verschlagen, wo ich an einem BMBF-geförderten Drittmittelprojekt Grundlagenforschung bezüglich des Einflusses medialer Berichterstattungen auf Entscheidungsprozesse und Arbeitsabläufe auf den verschiedenen Hochschulorganisationsebenen arbeite. Dieses Projekt trägt den Namen "Öffentlichkeit und Hochschulperformanz" und ist insgesamt auf drei Jahre angelegt. Auf eine breite empirische Basis kann zudem zurückgegriffen werden: Es sind Datensätze einer Befragung von Hochschulentscheidern zugänglich, amtliche Strukturdaten von Hochschulen, Daten von einer umfassenden Inhaltsanalyse der Berichterstattung in Tages- und Wochenzeitungen sowie - zukünftig - Material leitfadengestützter Experteninterviews vorhanden, an deren Konzeption und Durchführung ich beteiligt bin. In dieser Zeit soll natürlich neben der Arbeit am Projekt auch die Dissertation bewältigt werden, die deckungsgleich mit dem Inhalt und Vorgehen des Projektes ist. Neben der Arbeit im Projekt und dem Anfertigen der Dissertation gebe ich zurzeit auch noch eine Lehrveranstaltung, die ebenfalls an den theoretischen Kontext des Projektes anknüpft. Der Vorzug an der Arbeit in einem Drittmittelprojekt scheint mir daher zu sein, sich tatsächlich auf ein Gebiet spezialisieren zu können. Der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft mit seiner wissenschaftssoziologischen Ausrichtung hat dafür ein breites Fundament gelegt.

     

    Lehrveranstaltungen:

    • Media Accountability in a Democracy? WS 2013/2014

     

    Publikationen:

    • Friedrichsmeier, Andres/ Geils, Matthias/ Kohring, Matthias/ Laukötter, Esther/ Marcinkowski, Frank (2013): Organisation und Öffentlichkeit von Hochschulen. [Forschungsreport 1/2013 des Arbeitsbereichs Medien - Kultur - Gesellschaft], Münster, IfK.
    • Marcinkowski, Frank/ Friedrichsmeier, Andres/ Geils, Matthias (2013): Transparenz oder PR? Die Koinzidenz von Managementmodell und Medialisierung an deutschen Hochschulen [im Erscheinen]. In: Hornbostel, Stefan [Hrsg.]: Völlig losgelöst? Governance der Wissenschaft. iFQ-Working Paper Oktober 2013, Berlin, iFQ, S. 113-125.

     

    Thema des Projektstudiums:

    "Das Europäische Forschungszentrum für Tierimpfstoffe in der Diskussion - eine Risiko-Governance-Analyse" Kooperationspartner: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Thema der Masterthesis:

    Die Risiko-Governance-Theorie und ihre empirische Brauchbarkeit. Die Auseinandersetzung um das Europäische Forschungszentrum für Tierstoffe in Hannover

    Kontaktinformationen:

    Matthias Geils, M.A.

    Öffentlichkeit und Hochschulperformanz

    BMBF-Forschungsprojekt

    Westfälische Wilhelms-Universität Münster

    Institut für Kommunikationswissenschaft

    Bispinghof 9-14

    48143 Münster

    Telefon: 0251/83-213 07

    E-Mail: matthias.geilsuni-muenster.de

    Homepage: http://www.uni-muenster.de/Kowi/personen/matthias-geils.html

     

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  • Lea Goldan

    Ich habe im Sommersemester 2017 mein Masterstudium abgeschlossen und bin seit Oktober 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung der Universität Würzburg tätig. Derzeit bin ich vor allem mit Lehre beschäftigt, arbeite aber auch an der Entwicklung meines Promotionsthemas und forsche weiter zu geschlechtsspezifischen Lohungleichheiten unter Promovierten – führe also das Thema meines Projektstudiums und meiner Masterarbeit fort. Im Rahmen meiner Promotion würde ich mich gerne weiterhin aus einer Ungleichheitsperspektive mit den Erträgen eines Doktortitels auf dem Arbeitsmarkt beschäftigen

     

    Forschungsinteressen:

    • Soziale Ungleichheiten
    • Hochschule und Arbeitsmarkt
    • Promoviertenforschung

     

    Thema des Projektstudiums:

    Warum unterscheiden sich die Erträge einer Promotion auf dem Arbeitsmarkt zwischen Frauen und Männern? Eine Analyse auf Grundlage geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede unter Promovierten

    Kooperationspartner: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

     

    Thema der Masterarbeit:

    Lohnt sich eine Promotion für Frauen und Männer gleichermaßen? Eine Analyse geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede unter Promovierten auf Grundlage des DZHW-Absolventenpanels

    Kontaktinformationen:

    Lea Goldan, M.A.

    Lehrstuhl für Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung

    Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

    Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Wittelsbacherplatz 1

    97074 Würzburg

    Tel.: +49 (0)931/31 82182

    E-Mail: lea.goldan@uni-wuerzburg.de

     

     

  • Sebastian Jakob

    Nach meinem Studium der Sozialwirtschaft (HS) habe ich 2012 an der LUH den Studiengang Wissenschaft und Gesellschaft studiert. Während meines Projektstudiums habe ich mir das CHE als Projektpartner ausgesucht. Dort war ich Teil eines Forschungsprojekts zur Erforschung ehemaliger Juniorprofessor_innen. Meine Aufgabe bestand in der Erstellung einer Fallstudie der österreichischen Assistenzprofessur, die ähnlich wie die deutsche Juniorprofessur, zur Verbesserung der Karriereperspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses geschaffen wurde. Im Anschluss habe ich in meiner Masterarbeit dieses Thema weiter vertieft und im Rahmen einer Diskursanalyse, die öffentliche Diskussion über die Universitätsreform und die Einführung der Assistenzprofessur untersucht. 

    Seit meinem Studienabschluss arbeite ich ab Oktober 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Juniorprofessor Dr. Christian Papsdorf an der TU Chemnitz. Als Dozent für die Übung „Technikkritik, -akzeptanz, -folgen“ befasse ich mich mit verschiedenen techniksoziologischen Fragestellungen. Zudem kann ich mich neben dieser Tätigkeit wissenschaftlich weiterqualifizieren. 

     

  • Melissa Jung

    Nach meinem Masterstudium im Studiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“ begann ich im Januar 2018 meine Tätigkeit als Projektleiterin bei der hannoverimpuls GmbH. Ich arbeite hierbei im Projekt Gründerinnen-Consult und begleite Frauen in die Selbstständigkeit. Als Gründungsberaterin entwickele ich eigene Veranstaltungsformate, halte Workshops und begleite verschiedenste Frauen ganz individuell auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei arbeite ich mich ständig in neue Themengebiete ein, helfe bei der Erstellung von Businessplänen, vernetze mit entsprechenden Multiplikatoren und stehe den Gründerinnen in Sachen Finanzen und Rahmenbedingungen zur Seite. Insbesondere interessiere ich mich hier auch für den Startup-Bereich, was mich vor kurzem auf eine spannende Dienstreise nach San Francisco und in den Silicon Valley führte.

    Das Thema Selbstständigkeit faszinierte mich bereits während des Studiums. Die Fragestellung meines Projektstudiums, dass ich beim DZHW absolvierte, lautete demnach: „Wie beeinflusst die soziale Herkunft die Selbstständigkeit von Hochschulabsolventen?“. Die quantitative Studie untersuchte, welche Parameter dazu führen, dass sich ein Studierender nach dem Studium selbstständig macht. Hierbei standen vor allem die Rational Choice Theorie und Bourdieus Theorien über unterschiedliche Kapitalsorten im Vordergrund.

    An meinem derzeitigen Arbeitsplatz hilft mir insbesondere die Fähigkeit mich schnell neuen Themen nähern zu können. Außerdem sind gutes Reflektionsvermögen sowie eine kritische Denkweise hilfreich, wenn es darum geht, Geschäftsmodelle auf ihre Tragfähigkeit zu überprüfen. All diese Dinge forderte und förderte vor allem der Masterstudiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“. Fachlich kann ich für meinen Job besonders viel aus der Bildungs- und Arbeitsmarktforschung unter Genderaspekten in der Praxis anwenden, da das Thema Gendergerechtigkeit in meinem Projekt eine große Rolle spielt.

    Inzwischen schaue ich auf eine spannende und intensive Studienzeit zurück –  die letzten Endes viel zu kurz war – und freue mich auf die noch folgenden beruflichen Herausforderungen! 

  • Johanna Johannsen

    Projekt: "Professorinnen und Professoren in der akademischen Selbstverwaltung“

    Direkt im Anschluss des Masterstudiums habe ich im November 2015 für ein Jahr im Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Leibniz Universität Hannover als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem drittmittelgeförderten Forschungsprojekt des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) gearbeitet. Meine Aufgabe war es, selbstständig eine Studie zur geschlechtergerechten Beteiligung in der akademischen Selbstverwaltung durchzuführen. Explizit sollte herausgestellt werden, ob Professorinnen gleichermaßen wie die Professoren an den Gremien, Kommissionen und Organen der Hochschulen mitwirken und ob sich die Professorinnen und Professoren in ihrem Zugang, ihren Gründen und ihrer Wahrnehmung der Gremienarbeit unterscheiden. Ich habe einen standardisierten Fragebogen entwickelt, die Daten erhoben und bivariat ausgewertet, eine Abschlusspräsentation gehalten und einen Abschlussbericht verfasst.

    Seit Dezember 2016 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Soziologie im Arbeitsbereich „Makrosoziologie und Sozialstrukturanalyse“ und führe das Thema als Promotion weiter. Anhand der Fragestellung „Wer beteiligt sich wie in der akademischen Selbstverwaltung, warum und mit welchen Folgen?“ soll der Datensatz entscheidungstheoretisch untersucht und ausgewertet werden. Ziel ist es, für Niedersachsen repräsentative Aussagen über die Beteiligungsstrukturen der akademischen Selbstverwaltung und den dahinterstehenden Ursachen und Mechanismen zu treffen.

    An dieses quantitative Design knüpft ein qualitatives Design an, sodass meine Forschung einem Mixed Methods Design entspricht. Anhand von Leitfadeninterviews möchte ich die quantitativ angewendete Handlungstheorie ergänzen, um ein noch umfassenderes Bild der Handlungsentscheidung zu erlangen. Auch wenn integrative Handlungstheorien sich mittlerweile weit mehr als nur auf ein bloßes Kosten-Nutzen Abwägen beziehen, können die Definition der Situation und das Ausmaß variabler Rationalität nicht gänzlich abgebildet werden, so z.B. bei unterbewussten Vorstrukturierungen oder latenten Werten und Präferenzen der Akteure.

    Durch meine Forschung möchte ich einen Beitrag zur Ungleichheitsforschung im Wissenschaftsbetrieb im bisher wenig erforschten Teilgebiet der akademischen Selbstverwaltung leisten. Für eine ausgeglichene Interessenpolitik an der Hochschule mit gleichen Beteiligungschancen müssen strukturelle Ungleichheiten aufgedeckt und erklärt werden.

    Zu meinem Thema leite ich seit dem Sommersemester 2017 zusammen mit PD Dr. Axel Philipps ein zweisemestriges Forschungslernmodul im Studiengang BA Sozialwissenschaften.

    Zur Unterstützung meines Forschungsvorhabens nehme ich am Doktorandenkolloquium von Prof. Dr. Kathrin Leuze teil. Zudem bin ich Mitglied der Graduiertenschule des Leibniz Forschungszentrums Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS).

    Forschungsinteressen:

    •   Wissenschafts- und Hochschulforschung
    •   Akademische Selbstverwaltung
    •   Ungleichheitsforschung

    Thema des Projektstudiums:
    Übergang Bachelor-Master: Eine rationale Entscheidung oder eine weitere soziale Hürde im deutschen Bildungssystem?“ Kooperationspartner: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

    Thema der Masterthesis:
    „Soziale Ungleichheiten beim Übergang vom Bachelor zum Master: Eine quantitative Untersuchung anhand Essers Werterwartungstheorie und der Lebensverlaufsperspektive“

    Kontaktinformationen:

    Johanna Johannsen, M.A.
    Leibniz Universität Hannover | Institut für Soziologie
    Schneiderberg 50
    30167 Hannover
    Raum: V214
    Telefon: 0511/762-17664
    E-Mail: j.johannsenish.uni-hannover.de

     

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  • Michael Lust

    Seit Januar 2015 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Controlling und Unternehmensrechnung an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg beschäftigt. Es handelt sich um eine 2/3 Stelle mit Promotionsabsicht.
    Mein Tätigkeitsfeld umfasst die aktive Mitwirkung an der Planung, Koordination und Durchführung eines vom BMBF geförderten Drittmittelprojekts „WirQung“ aus der Begleitforschung Qualitätspakt Lehre. Inhaltlich untersucht das Projekt die Wirkung des Qualitätsmanagements an deutschen Hochschulen im Bereich Lehre und Studium. Um Aussagen über die Wirkung qualitätsbezogener Interventionen treffen zu können, werden Experteninterviews mit relevanten Akteuren (Hochschullehrer, Hochschulleitung und Qualitätsmanager) geführt und deren (subjektiven) Wirkungszuschreibungen rekonstruiert.

    Das Drittmittelprojekt ist mit zwei Dissertationsvorhaben verknüpft. In meiner Dissertation ist geplant das Forschungsprojekt aus einer Akteursperspektive mit Schwerpunkt auf die Hochschullehrer zu beleuchten. Im Kern werden Qualitätsvorstellungen von „guter Lehre“ und Relevanzkriterien alltäglicher Professionspraxis herausgearbeitet, typologisiert und in einen Diskurs mit den Anforderung des Qualitätsmanagements am Beispiel der Fachhochschule gestellt.

    Thema meiner Masterarbeit war: Machtbeziehungen in deutsch-georgischen Forschungskooperationen. Kooperationspartner war die VolkswagenStiftung.

     

  • Malte Lütjen

    Projekt "European Bank for induced pluripotent Stem Cells" (EBiSC)

    Nach meinem Abschluss des Masterstudiengangs “Wissenschaft und Gesellschaft” bin ich in die weite Welt gezogen, indem ich im Mai 2014 vom Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover an das Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover gewechselt habe. Ich arbeite hier im Centre for Ethics and Law in the Life Sciences (CELLS), einer Kooperationseinrichtung des Instituts für Philosophie der LUH und der Medizinischen Hochschule Hannover.

    CELLS ist eine international und interdisziplinär ausgerichtete Forschungseinrichtung mit einem Schwerpunkt auf ethischen und rechtlichen Themen in den Naturwissenschaften. CELLS ist eingebettet in REBIRTH, einer im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder entstandenen Forschungskooperation. Ziel ist die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze in Biomedizin und Biotechnologie, vor allem in den Bereichen Herz, Lunge, Leber und Blut. CELLS identifiziert und untersucht ethische und rechtliche Problemfelder/Aspekte, welche im Zuge der Forschung von Arbeitsgruppen in REBIRTH auftreten können.

    Ich bin hauptsächlich dem Projekt „European Bank for induced pluripotent Stem Cells“ (EBiSC) zugeteilt. Dieses europaweite Kooperationsprojekt der Innovative Medicines Initiative (IMI), einer Kooperation der Europäischen Union und der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) will eine europaweite non-profit Bank für induzierte pluripotente Stammzellen aufbauen, um Europa auf diesem Forschungsgebiet international konkurrenzfähig zu machen. In dieser Stammzellenbank soll Zellmaterial von Menschen mit schweren genetischen Erkrankungen gesammelt werden, damit diese Zellen beliebig oft außerhalb des Körpers reproduziert werden können. An diesen können dann neue Heilungsverfahren getestet werden, ohne Risiko für die Erkrankten. Da induzierte pluripotente Stammzellen normale Körperzellen von Menschen sind, welche durch biotechnische Verfahren in Stammzellen verwandelt werden können, sind die ethischen Probleme im Vergleich zu z.B. embryonalen Stammzellen hierbei deutlich reduziert.

    CELLS soll in diesem Projekt einerseits die Heterogenität der diversen nationalen Gesetze und ethischen Richtlinien darstellen, um langfristig den Boden für eine einheitliche europäischen Rechtsvorgabe zu bereiten sowie ausloten, welche Probleme in der Zusammenarbeit zwischen den wichtigen Akteuren des Projekts und im Umfeld des Projekts auftreten können. Für die zweite Aufgabe bin ich zuständig.

    Im Rahmen dieses Projekts werde ich zusätzlich promovieren. Da die Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern in diesem Projekt aufgrund unterschiedlicher Interessen und Handlungsdirektiven problematisch sein kann, bietet es sich an, hier zu erforschen, wo diese Probleme im Speziellen bestehen und welche Lösungsansätze fokussiert werden. Besonders interessant könnte hier sein, wie sich diese unterschiedlichen und gegebenenfalls widersprüchlichen Handlungsanforderungen in den Grenzgängern zwischen Wissenschaft und Wirtschaft manifestieren und ob bzw. welche Rollenkonflikte dabei entstehen können.

     

    Thema des Projektstudiums:

    „Dienstleistungspotentiale für Ausgründer im Produktionstechnischen Zentrum Hannover.“ Kooperationspartner: TEWISS GmbH (früher: PZH GmbH)

     

    Thema der Masterthesis:

    Wie kann Wissenschaftssprache in Alltagssprache übersetzt werden? Eine Untersuchung am Beispiel des Higgs-Boson.

    Kontaktinformationen:

    Malte Lütjen

    Leibniz Universität Hannover

    CELLS – Centre for Ethics and Law in the Life Sciences

    Am Klagesmarkt 14-17

    30159 Hannover

    Telefon: 0511 762 5222

    E-Mail: malte.luetjen@cells.uni-hannover.de

    Internet: cells-hannover.de

     

  • Björn Möller

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitglied der Graduiertenschule des Leibniz Center of Science and Society

    Im unmittelbaren Anschluss an die Fertigstellung meiner Masterthesis und der damit einhergehende Beendigung des Masterstudiums im September 2015 trat ich eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) an. Dort bin ich seit nunmehr 18 Monaten Teil des Geschäftsbereichs Hochschulmanagement, der sich der Beratung von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in diversen Bereichen widmet. Neben der kontinuierlichen Arbeit im Bereich der Hochschulfinanzierung und des Hochschulrechnungswesens liegt der Fokus meiner Projekte auf Evaluationen sowie der Erhebung und Analyse von Verwaltungsprozessen.

    Anlässlich einiger Ergebnisse meiner Masterthesis widmete ich mich im Zuge meiner Promotion weiterhin der Erstellung von kennzahlenbasierten Berichten in Hochschulen und deren Verwendung von Externen (bspw. der Politik). Hochschulen investieren eine erhebliche Anzahl an Ressourcen, um teils gesetzlich erforderte Produkte (kaufmännisches Rechnungswesen) herzustellen, ohne eine genaue Vorstellung darüber zu haben, ob sich etwaige Ergebnisse auf die Anforderungen an/ Steuerung von Hochschulen auswirken. Durch meine Untersuchung soll einerseits ein Beitrag zur organisationssoziologischen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet und andererseits die Verbesserung der Sprachfähigkeit zwischen Hochschule und Politik über das Darstellungs- und Informationsinstrument „Kennzahlenberichte“ vorangetrieben werden. Es muss die Frage beantwortet werden, ob die von den Hochschulen kontinuierlich erstellten Berichte in der Politik überhaupt eine Verwendung haben. Falls dies der Fall ist, wäre zu erläutern, wie die Kennzahlenberichte von politischen Akteuren genutzt werden. Diese Fragestellung soll durch die Analyse der Kennzahlenberichte sowie Experteninterviews mit Vertretern der Politik in ausgewählten Bundesländern beantwortet werden.

    Im Rahmen meiner Promotion bin ich seit Oktober 2016 Mitglied der Graduiertenschule des Leibniz Center of Science and Society (https://www.lcss.uni-hannover.de/).

    Thema der Promotion:
    Politische Steuerung der Hochschulen durch kennzahlenbasierte Darstellungs- und Informationsberichte - Eine empirische Analyse in sechs Bundesländern

    Im Wintersemester 2016/2017 bot ich in Zusammenarbeit mit Dr. Friedrich Stratmann die Lehrveranstaltung „Abbildung der Hochschule in Kennzahlen“ für den Master Wissenschaft und Gesellschaft an.

    Forschungsinteressen:

    • Wissenschafts- und Hochschulforschung
    • Finanzierung von Hochschulen
    • Zusammenspiel von Politik und Hochschulen/Wissenschaft
  • Benjamin Müller

    Projekt: "VerUMA - Vertrauensförderung in der Umweltbildung"

    Seit April 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie von Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer

    • im BMBF-Projekt "eCULT (eCompetence and Utilities for Learners and Teachers)" (April 2013-Dezember 2013)

    • im DBU-Projekt "VerUMA - Vertrauensförderung in der Umweltbildung. Entwicklung und Erprobung modularer Ausbildungselemente für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen (seit Januar 2014)

    • in der Bildungs- und Forschungsinitiative "Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld für Akzeptanz im Sport in Kooperation mit der Universität Vechta"


    Weitere Interessenschwerpunkte:

    • Personalpsychologie und Führungsforschung
    • ausgewählte Themen der Sportpsychologie
    • ausgewählte Themen der Sozialpsychologie


    Lehrveranstaltungen:

    • Soziale Interaktion und Freizeiverhalten im Kindes- und Jugendalter (Seminar)
    • Soziale Interaktion und Freizeitverhalten im Erwachsenenalter (Seminar)
    • Vertiefende Übungen zum Modul "Persönlichkeitspsychologie / Soziale Interaktion
    • Moralisches Denken und Handeln (Seminar)
    • Motivation und Vertrauen (Seminar)
    • Vertiefende Übung zum Modul "Entwicklungspsychologie / Bedingungen des Lehrens und Lernens"


    Thema des Projektstudiums:

    Der Entstehungsprozess der NTH - Akteure, Akteurkonstellationen, Strukturen

    Thema der Masterthesis:

    Der Entstehungsprozess der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) - Eine akteurstheoretische Analyse des Prozesses, seiner Akteure und Strukturen

    Kontaktinformationen:

    Benjamin Müller, M.A.

    Universität Vechta
    Driverstraße 22
    D-49377 Vechta

    Telefon: [+49] 4441-15-412
    Telefax: [+49] 4441-15-548

    E-Mail: benjamin.muelleruni-vechta.de
    Homepage: http://www.uni-vechta.de

  • Michaela Pook-Kolb

    Projekt "Praktischer Umgang mit Forschungsdaten: Wie sind Forschungsdaten rechtlich geschützt?" und Mitglied der Graduiertenschule des Leibniz Center of Science and Society

    Im Dezember 2016 habe ich mein Masterstudium abgeschlossen. In meiner Masterthesis mit dem Titel „Grenzen des Verstehens zwischen Informatikern und Rettungskräften – Eine ethnographische Studie über implizites Wissen“ habe ich untersucht, welche Rolle implizites Wissen (Tacit Knowledge) bei Interaktionen zwischen Mitgliedern zweier verschiedener Wissensgemeinschaften spielt. Dies habe ich im Rahmen des Verbundprojektes K3 (K3-SONAR) am Beispiel von Anforderungsanalysen untersucht, die ein Informatiker mit Rettungskräften durchführte.

    Seit Januar 2017 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS) tätig und dort Mitglied der Graduiertenschule „Wissenschaft und Gesellschaft“. Ich arbeite im interdisziplinären Brückenprojekt „Praktischer Umgang mit Forschungsdaten: Wie sind Forschungsdaten rechtlich geschützt?“. Das Brückenprojekt befasst sich aus soziologischer und rechtswissenschaftlicher Sicht damit, wie Wissenschaftler/innen mit selbst erzeugten Forschungsdaten umgehen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung sollen disziplinspezifische Praktiken von Wissenschaftler/innen im Umgang mit ihren Forschungsdaten erhoben werden. Dazu werden in vier verschiedenen Disziplinen (Biologie, Linguistik, Medizin, Psychologie) Interviews mit Postdoktorand/innen zu ihren aktuellen Forschungsprojekten geführt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Handlungsorientierungen der Wissenschaftler/innen bezüglich des Umgangs mit Forschungsdaten zu gewinnen und darauf basierend das in Bezug auf Forschungsdaten geltende Recht zu evaluieren.

    Kontaktinformationen:

    Michaela Pook-Kolb, M.A.
    Leibniz Center for Science and Society (LCSS)
    Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
    Am Klagesmarkt 14-17
    30159 Hannover

    Telefon: +49 511 762 14509
    E-Mail: michaela.pook-kolb@lcss.uni-hannover.de
    Internet: https://www.lcss.uni-hannover.de

     

  • Björn Seipelt

    Projekt: Studienfachwahl: Determinanten, Prozesse und soziale Reproduktion

    Nach dem Abschluss des Masterstudiums habe ich im April 2017 meine Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS) aufgenommen. Im Rahmen des Brückenprojektes „Studienfachwahl: Determinanten, Prozesse und soziale Reproduktion“ erarbeite ich ein theoretisches Modell, das mögliche Prozesse und Determinanten der Studienfachwahl veranschaulicht. Anschließend werden auf Basis aktueller DZHW-Studienberechtigtendaten Prozesse und Mechanismen herkunftsspezifischer sozialer Ungleichheiten herausgearbeitet. Ziel des Brückenprojektes ist es, den Prozess der Studienfachwahl theoretisch und empirisch aufzuarbeiten und deren Rolle für die Reproduktion sozialer Ungleichheiten zu untersuchen. Mein Promotionsvorhaben basiert auf der Arbeit im Brückenprojekt. Um meine wissenschaftliche Weiterqualifikation voranzutreiben, bin ich Mitglied der Graduiertenschule des LCSS.

    Zusätzlich führe ich zusammen mit Marten Wallis ein Forschungslernmodul im Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften am Institut für Soziologie in Hannover durch. In der am Arbeitsbereich Bildungssoziologie angesiedelten Veranstaltung mit dem Titel „Entscheidungsprozesse und Ungleichheiten beim Übergang ins Studium und im Studienverlauf“ forschen die Studierenden an eigenen Fragenstellungen.

    Mein Projektstudium, aus dem sich auch meine Masterarbeit entwickelt hat, habe ich in Kooperation mit dem DZHW durchgeführt. Dabei habe ich anhand von Studienberechtigtendaten herkunftsspezifische Ungleichheiten beim Zugang zur Promotion untersucht.

    Forschungsinteressen:

    • Wissenschafts- und Hochschulforschung
    • Studierendenforschung
    • Promovierendenforschung
    • Methoden der empirischen Sozialforschung


    Thema des Projektstudiums:
    "Herkunftsspezifische Ungleichheiten bei der Promotionsaufnahme"
    Kooperationspartner: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

    Thema der Masterthesis:
    „Herkunftsspezifische Ungleichheiten bei der Promotionsaufnahme“

    Kontaktinformationen:

    Björn Seipelt
    Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS)
    Am Klagesmarkt 14-17
    30159 Hannover
    Telefon: 0511/762-14525
    E-Mail: bjoern.seipelt@lcss.uni-hannover.de
    Internet: www.lcss.uni-hannover.de

     

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  • Fabian Trennt

    Ich bin seit meinem Masterabschluss im April 2015 am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) – zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter – im Bereich der Absolventenforschung tätig. Dort bin ich hauptsächlich in Datenerhebungsprojekten verschiedener Abschlussjahrgänge von Hochschulabsolventinnen und -absolventen beschäftigt. Neben der eigentlichen Erhebung, gehören vor allem die Aufbereitung der Daten sowie das Verfassen von Projektberichten und ggf. weiterführende Forschungen zu meinen Arbeitsaufgaben. Inhaltlich befasse ich mich derzeit u.a. mit den Folgen der Umstellung der Diplom- und Magisterstudiengänge auf das Bachelor-Master-System. Im Mittelpunkt stehen hierbei Fragen nach den Determinanten der Entscheidung für ein Masterstudium sowie den Arbeitsmarktchancen der neuen Abschlussarten.

  • Laura Treskow

    Projekt: Alltagserfahrungen und Lebenswelten von Flüchtlingen in Niedersachsen (ALFiN)

    Im September 2015 schloss ich mein Masterstudium in Wissenschaft und Gesellschaft ab und begann im Oktober 2015 im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Promotionsstipendiatin zu arbeiten. Mein langjähriges Interesse an der kriminologischen Forschung und die vielfältige methodische Ausbildung im Studiengang Wissenschaft und Gesellschaft stärkten meinen Wunsch nach meinem Abschluss in der Wissenschaft weiterhin tätig zu sein und mich weiter zu qualifizieren. Ich bearbeite am KFN ein migrationssoziologisch ausgerichtetes Projekt "Alltagserfahrungen und Lebenswelten von Flüchtlingen in Niedersachsen (ALFiN)". In diesem Projekt geht es um eine quantitative Befragung von mindestens 1000 zugewanderten Flüchtlingen, die in Landesaufnahmebehörden und Ankunftszentren in Niedersachsen untergebracht sind. Geplant ist, die aus diesem Projekt erhobenen Daten,  in mein Promotionsvorhaben zu integrieren.

    Kontaktinformationen:

    Laura Treskow, M.A.
    Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
    Lützerodestraße 9
    30161 Hannover

    Telefon: 0511-34836-18
    E-Mail: laura.treskowkfn.de
    Internet: www.kfn.de/kfn/institut/wissenschaftlerinnen/laura-treskow

     

  • Geraldine Wagner

    Projekt: Z1: Ethical, legal, psychosocial, and societal issues (ELSI) of xenotransplantation (XT)“

    Im Oktober 2017 habe ich den Masterstudiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“ an der Leibniz Universität Hannover abgeschlossen und mich während des Studiums vor allem mit Fragen aus den Bereichen der Wissenschafts-und Technikforschung und Wissenssoziologie beschäftigt. Zudem habe ich das umfangreiche Methodenangebot im Studium genutzt und mich auf qualitative Methoden der Datenerhebung und -Auswertung spezialisiert. In meiner Masterthesis habe ich die Kommunikation zwischen Landwirten und Verbrauchern aus einer wissenssoziologischen Perspektive untersucht und analysiert, welche Wissensformen die Diskutanten einsetzen und wie diese in den Gruppendiskussionen wahrgenommen werden.

    Nach meinem Abschluss erhielt ich eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Centre for Ethics and Law in the Life Sciences (CELLS). Dort arbeite ich in einem drittmittelgeförderten biomedizinischen Forschungsprojekt, in welchem die Xenotransplantation erforscht und entwickelt wird.

    Nähere Informationen zu dem Projekt: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/SFB-TRR-127/de/index.html

    Xenotransplantation beschreibt die Übertragung von Zellen, Zellverbänden, Organen oder Körperteilen zwischen verschiedenen Spezies. Die Idee dahinter ist es, durch die Transplantation tierischer Organe, den Organmangel zu bekämpfen. In Deutschland sterben derzeit ca. drei Menschen täglich, da sie auf Wartelisten vergeblich auf ein passendes Spenderorgan warten.

    In diesem interdisziplinären Forschungsverbund sind ebenfalls ELSI Forscher integriert, welche sich in einem eigenen Teilprojekt (Z1) mit „ethical, legal and social issues“ der Xenotransplantation beschäftigen, bspw. mit den ethischen Bedenken hinsichtlich tierexperimenteller Forschung. Diese sogenannte integrierte ELSI Forschung, dass heißt, die direkte Integration geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung in lebenswissenschaftliche Forschungsverbünde, wird zunehmend eine notwendige Bedingung, um Forschungsförderung zu erhalten. Die Integration von ELSI Forschern soll die lebenswissenschaftliche Forschung offen für ethische und gesellschaftliche Bedenken machen und somit zu der Entwicklung ethisch und sozial robuster neuer Technologien beitragen.

    Es gibt bislang jedoch keine empirischen Untersuchungen darüber, wie dieser integrierte ELSI Ansatz in der Praxis funktioniert und welche Konsequenzen sich daraus für die Forschung und Koordination lebenswissenschaftlicher Forschungsprojekte ergeben. Um diese Forschungslücke zu schließen, führe ich im Rahmen des Z1 ELSI Projektes, Fallstudien über die integrierte ELSI Forschung in den Lebenswissenschaften durch. Hierfür generiere ich empirische Daten mithilfe von Interviews mit ELSI Forschern, Naturwissenschaftlern und Sprechern aus ausgewählten lebenswissenschaftlichen Forschungsprojekten und trianguliere diese mit empirischen Daten aus teilnehmenden Beobachtungen.

    Ziel meines Projektes ist es, ein ganzheitliches Bild über die derzeitige Praxis der integrierten ELSI Forschung in den Lebenswissenschaften zu erstellen und darauf aufbauend, Empfehlungen hinsichtlich der Implementierung und Steuerung dieses Ansatzes, vor allem für den biomedizinischen Bereich, zu formulieren.

    Forschungsinteressen: 

    • Wissenschafts- und Technikforschung, Wissenssoziologie
    • Interdisziplinarität 
    • Wissensproduktion
    • Qualitative Methoden
    • ELSI der biomedizinischen Forschung

    Thema des Projektstudiums:

    „Wie diskutieren Landwirte mit Verbrauchern? Eine Sekundäranalyse von Gruppendiskussionen“, Kooperationspartner: Thünen-Institut Braunschweig

    Thema der Masterthesis:

    „Wie diskutieren Landwirte mit Verbrauchern? Eine Sekundäranalyse von Gruppendiskussionen“

    Kontaktinformationen:

    Geraldine Wagner, M.A.
    geraldine.wagnercells.uni-hannover.de

    https://www.cells.uni-hannover.de/gw.html

  • Lisa Walther

    Bereits während des Masterstudiums war ich als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Governance von wissenschaftlicher Weiterbildung am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung tätig. Im direkten Anschluss an den  Abschluss des  Studiums gelang mir der direkte Übergang innerhalb des Arbeitsbereichs als wissenschaftliche Mitarbeiterin. So arbeite ich seit Oktober 2015 in einem Projekt zur Evaluation des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" . Im Zuge meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin verstärkte sich für mich schließlich der Wunsch zu promovieren. Seit August 2017 bin ich nun parallel in dem Projekt "Bewertungspraktiken in Wissenschaft und Hochschule" tätig, in dem ich die Möglichkeit habe, Fragestellungen zu bearbeiten, die gleichzeitig Gegenstand meiner Promotion sind.

    Seit April 2018 bin ich zudem Vorstandsmitglied des Hochschulforschungsnachwuchses der Deutschen Gesellschaft für Hochschulforschung.

    Forschungsinteressen:

    • Hochschulforschung; insbesondere organisationssoziologische Fragestellungen
    • Qualitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden

    Thema des Projektstudiums:

    Informelle Sanktionierung von wissenschaftlichem Fehlverhalten: Eine Analyse der Kommentare in Retraction Watch

    Thema der Masterarbeit:

    Moralische Kommunikation in der Wissenschaft - Eine rekonstruktive Analyse von Kommentaren über wissenschaftliches Fehlverhalten in „Retraction Watch“

  • Leonie Weißenborn

    Unmittelbar nach Abschluss des Masterstudiums habe ich im Dezember 2018 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz Center for Science and Society (LCSS) angetreten. Dort befasse ich mich im Rahmen des Projektes „LEAP-Begleitforschung“ und innerhalb meines Promotionsvorhabens mit der Implementierung von Tenure-Track-Professuren. Die Begleitforschung untersucht einerseits, wie sich die Berufungspraxis bei Tenure-Track verändert, wie Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren in der Professorenschaft aufgenommen werden und welche Einstellungs- und Evaluationskriterien im Tenure-Track-Verfahren zum Einsatz kommen. Weiterhin wird eine Personalstrukturanalyse aufgebaut, welche die Karrierewege von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an der Leibniz Universität Hannover langfristig nachzeichnen wird.

    Während des Studiums habe ich mich innerhalb des Projektstudiums mit Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Bundesländern und Universitäten auseinandergesetzt. Unterstützt wurde ich dabei von meinem Projektpartner, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. In meiner Masterthesis habe ich meine Untersuchung aus dem Projektstudium fortgeführt und anhand empirischer Befunde eine schematische Darstellung nicht-intendierter Nebenfolgen, die durch Zielvereinbarungen und Zielvereinbarungsprozesse zwischen Bundesländern und Universitäten entstehen können, entwickelt. Der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft eröffnet die Möglichkeit, anstelle einer klassischen Masterthesis einen wissenschaftlichen Fachaufsatz zu verfassen. Diese Möglichkeit habe ich genutzt und konnte so eine erste Veröffentlichung in der LCSS Working Paper-Reihe erzielen.

    Forschungsinteressen:

    •   Wissenschafts- und Hochschulforschung
    •   Hochschulgovernance
    •   Akademische Karriereverläufe
    •   Methoden der qualitativen Sozialforschung

    Thema des Projektstudiums: Welche Transaktionskosten entstehen durch Zielvereinbarungen zwischen Land und Universität? Eine qualitative Untersuchung (Projektpartner: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)

    Thema der Masterthesis: Eine qualitative Untersuchung der Transaktionskosten in Zielvereinbarungsprozessen zwischen Bundesländern und Universitäten (https://www.repo.uni-hannover.de/handle/123456789/4478)

    Kontaktinformationen:

    Leonie Weißenborn, M.A.
    Leibniz Universität Hannover (LUH)
    Leibniz Center for Science and Society
    Lange Laube 32
    30159 Hannover
    Telefon: +49 511 762 14937
    E-Mail: leonie.weissenborn@lcss.uni-hannover.de

  • Laura Zapfe

    Während meines Masterstudiums, welches ich im Sommersemester 2017 abgeschlossen habe, habe ich mich im Projektstudium mit geschlechtsspezifischen Einkommensunterschieden von Absolventinnen und Absolventen der MINT-Fächer beschäftigt. Mein Projektpartner war das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

    Nach meinem Abschluss habe ich eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie am Lehrstuhl für Methoden der Quantitativen Empirischen Sozialforschung bei Prof. Dr. Christiane Gross begonnen. In meiner Promotion werde ich mich mit dem Einfluss von Bildung (Bildungsabschlüssen und Bildungskontexten) auf das politische und soziale Partizipationsverhalten beschäftigen. 

     

    Forschungsinteressen

    • Soziale Ungleichheitsforschung/ geschlechtsspezifische Ungleichheiten
    • Bildungsforschung (Schüler, Studierende, Absolventen)
    • Arbeitsmarktforschung

     

    Thema des Projektstudiums

    „Der Gender Wage Gap in den MINT-Studienfächern. Eine Analyse der Einflussfaktoren.“                      

    Kooperationspartner: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) 

    Kontaktinformationen

    Laura Zapfe, M.A.
    Lehrstuhl für Methoden der Quantitativen Empirischen Sozialforschung
    Institut für Politikwissenschaft und Soziologie
    Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    97074 Würzburg
    Tel.: +49 (0)931/3181879
    E-Mail: laura.zapfe@uni-wuerzburg.de

     

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  • Philip Kubiak

    Parallel zur Masterarbeit im Studiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“, war es mir möglich einer Tätigkeit im Fachbereich der Personalvermittlung nachzugehen. Nach erfolgreichem Erlangen des Mastertitels, bot sich mir Gelegenheit zu „Altran Deutschland“ zu wechseln, seitdem bin ich als Recruiter im internationalen Umfeld tätig. Der Fokus meiner Berufung obliegt hierbei der Personalgewinnung des Unternehmens im Automotiven Sektor.

    Meine Tätigkeit beinhaltet dabei u.a. die aktive Ansprache von Bewerbern/-innen in sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sowie das Führen von telefonischen und persönlichen Bewerbungsgesprächen. Das Thema Personalmarketing ist bei meiner Tätigkeit ebenfalls sehr wichtig. In diesem Zusammenhang steht vor allem die Kooperation mit Hochschulen im Vordergrund. Die Kenntnisse über das deutsche Hochschulsystem und die deutsche Forschungslandschaft helfen mir bei meiner Arbeit als Recruiter sehr.

    Bereits zu Beginn meines Masterstudiums entschied ich mich dazu, meiner grundlegenden Intention, dem Human Resource Management, nachzugehen. Dieser Studiengang bot mir die Möglichkeit, mannigfaltige spezifische Qualifikationen mit der Individualität meines Interesses zu vereinen. Insofern ist es die interdisziplinäre Ausrichtung des Master Wissenschaft und Gesellschaft, die der Starrheit konventioneller Studiengänge entgegenwirkt. 

    Besonders gerne blicke ich auf die Phase des Projektstudiums zurück, hier erfuhr ich welche Prozesse ein Projekt durchläuft und wie man diese gestalten kann. Speziell die praktische Anbindung, bei dem die Studierenden von professioneller Betreuung profitieren- und zeitgleich eigene Ideen verwirklichen- und selbstständige Entscheidung treffen können.

    Auf diese Weise lernte ich mich in neue Thematiken einzuarbeiten und aufkommende Herausforderungen zu meistern. Generell hat mich die Zeit im Masterstudium gefordert und gefördert und somit auch mein Profil geschärft.

    Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, über das Erasmus-Programm im Ausland zu studieren. Ich kann jedem nur empfehlen, diese Option im Rahmen des Studiums wahrzunehmen. Falls ich jemandem Fragen zum Studium beantworten kann, stehe ich gerne per Xing oder LinkedIn zur Verfügung.

     

    Kontakt: 

    Philip Kubiak

    Master of Arts

    Recruiting Expert Automotive Nord

     

  • Julian Franken

    Das Masterstudium habe ich im September 2019 abgeschlossen. Nach einem weiteren Praktikum bei einer Marktforschungs- und Consultingfirma habe ich schließlich Ende 2019 an der TIB als wissenschaftlicher Mitarbeiter angefangen. Das Studium, die Projektarbeit und meine Hilfskrafttätigkeit am DZHW haben mir einen guten Einblick in das Wissenschaftssystem gegeben. So wusste ich ziemlich gut, worauf ich mich einlasse, als ich mich für die Arbeit an der TIB entschied. 

    An der TIB arbeite ich mit an dem DFG geförderten Projekt ConfIDent, bei dem es um darum geht, Informationen über wissenschaftliche Veranstaltungen bereitzustellen. Das Projekt ist sehr vielseitig: Ich wende verschiedene empirische Methoden an, um Nutzerbedarfe zu erfassen. Ich bin an konzeptionellen Überlegungen beteiligt, wie z. B. Qualität von wissenschaftlichen Veranstaltungen verstanden werden kann. Außerdem kümmere ich mich um Kooperationen mit vielen verschiedenen Akteuren.


    Meine (Forschungs)interessen sind:

    -          Wissenschaftsphilosophie und Geschichte
    -          Methodologie
    -          Szientometrie
    -          Anomalistik
    -          Alternative Landwirtschaftskonzepte

    Weitere Informationen über mich sind am besten aus meinem ORCID-Profil zu entnehmen, welches ich versuche, einigermaßen aktuell zu halten.


    Viele Grüße

    Julian

  • Kristina Blem

    Projektstudium:

    Während meines Projektstudiums habe ich mich mit dem Thema „Hochschulbau: Prozesse des Bauens und Repräsentierens “ methodologisch befasst und auf Grundlage einer Literatur- und Dokumentenanalyse aus der Perspektive der Hochschul- und Wissenschaftsforschung zwei potentielle Forschungshypothesen für dieses Feld herausgearbeitet. Auf Grundlage der Repräsentationstheorie nach Barlösius ist meine zentrale Leitfrage gewesen, wie sich die Idee einer Universität baulich repräsentiert.

    Die durchgeführten Analysen haben zum einen gezeigt, dass sich der (1) Bauprozess an einer bestimmten Idee von Universität orientiert und diese methodisch u.a. aus Auslobungsunterlagen, Bauplänen und Protokollen interner Arbeitsgruppen rekonstruiert werden kann.
    (2) Zum anderen lässt sich die repräsentierte Idee aus den Bauten selbst rekonstruieren, was hinsichtlich der empirischen Zugänge und Methodik disziplinspezifisch betrachtet werden muss. So haben u.a. die Geschichtswissenschaften (vgl. Pump-Uhlmann 1997, Rückbrod 1977, Muthesisus 2000 und Nägelke 2000), Politikwissenschaften (vgl. Fleischmann 2008), Architektur (Kruschwitz 2011), Soziologie und die Kunsthistorik (Panofsky 2006, Philipps 2016 und Barlösius 2005) hinlänglich die Rekonstruktion repräsentierter Ideen in Artefakten oder Bauten untersucht.

    Vor diesem Hintergrund kann ein zentrales Ergebnis sein, dass die Hochschulforschung besonders von der Perspektive auf (1) „Bauen und Repräsentieren“ profitieren kann, respektive der Untersuchung des Bauprozesses und daran gemessen einen eigenen Forschungsgegenstand generieren könnte. Bei der Perspektive auf (2) „Bauten und Repräsentation“ ist es vermutlich schwieriger, einen eigenen Gegenstandsbezug herzustellen, weil die Hochschulforschung mit Theorien und empirischen Zugängen anderer Disziplinen konkurrieren müsste.

    Zu dieser Untersuchung gibt es auch ein Poster, welches auf der 13. Jahrestagung der GfHf in Speyer zum Thema "Verortung der Hochschule" präsetiert wurde.

    Forschungsinteressen:

    -          Qualitative Methoden
    -          Hochschulbau
    -          Wissenschaftliche Originalität
    -          Digitaler Wissenstransfer

    Beruflicher Werdegang:

    Direkt nach meinem Masterabschluss habe ich ein Jahr lang den Masterstudiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“ koordiniert und konnte so mein erworbenes Fachwissen direkt anwenden. Das Curriculum vermittelt nämlich ein breites Verständnis des Hochschul- und Wissenschaftssystems, welches mir während der Arbeit als Fachkoordinatorin sehr geholfen hat. Exemplarisch zählen u.a. der Aufbau und die Struktur einer Universität, die unterschiedlichen Akteure und dessen Aufgabenbereiche sowie die Zusammensetzung von Prüfungs- und Zulassungsordnungen dazu. Besonders die Vorlesung „Hochschulrecht“, welche von Herrn Prof. Dr. Volker Epping angeboten wird, vermittelt u.a. dieses und noch weiteres Fachwissen. Weitergehend erwirbt man vor allem Kompetenzen im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens, professionellen Präsentierens und Projektmanagements. Dieses wird im Rahmen des einjährigen Projektstudiums sehr intensiv erprobt.

    Nach meiner Tätigkeit als Koordinatorin, habe ich eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Polizeiakademie Niedersachsen im Projekt „Digitaler Wissenstransfer“ angenommen. Ziel des Projekts ist u.a. der systematische Aufbau eines digitalen Wissensmanagements innerhalb der Polizei Niedersachsen: Vorhandenes und regelmäßig neu generiertes Wissen soll digitalisiert und strukturiert allen Mitarbeitenden der Polizei Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden. Eine besonders spannende Herausforderung stellt in diesem Zuge die Sicherung von Erfahrungswissen dar, woran wir derzeit konzeptionell arbeiten.

    Dieser Aufgabenbereich setzt ebenfalls Fachwissen aus dem Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung voraus, welches an dieser Stelle praktisch Anwendung findet. Meine durch das Masterstudium erworbenen Kompetenzen haben mich hervorragend auf meine derzeitige berufliche Tätigkeit vorbereitet.

    Für Fragen stelle ich mich sehr gerne zur Verfügung.

     

    Kontakt:

    Kristina Blem
    Polizeiakademie Niedersachsen
    Projekt Digitaler Wissenstransfer
    Bürgermeister-Stahn-Wall 9
    31582 Nienburg an der Weser
    Tel.: +49 (0) 5021 – 844–1811
    E-Mail: kristina.blempolizei.niedersachsen.de

     


Ansprechperson für Master Wissenschaft und Gesellschaft

© Fixel
Viktoria Fixel
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sprechzeiten
Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
Di. 13:00 - 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
209
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