Presse und Berichterstattung


BMBF: STUDIENGÄNGE DER WISSENSCHAFTS- UND HOCHSCHULFORSCHUNG

Der MA. Wissenschaft und Gesellschaft ist jetzt auf der Seite der Hochschul- und Wissenschaftsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgeführt. Alle aufgelisteten Studiengänge zeichnen sich durch eine empirisch-sozialwissenschaftliche oder auch hochschuldidaktische Ausrichtung aus.


ENRRICH: EIN GELUNGENES BEISPIEL FÜR EINEN VERANTWORTUNGSVOLLEN UMGANG IN DER FORSCHUNG

Das Projekt Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education -kurz EnRRICH- fördert seit dem 1. Juli 2015 einen verantwortungsvollen Umgang in der Forschung. Ziel des von der Europäischen Union geförderten Projektes, ist ein verbessertes Bewusstsein für den Wert der Verantwortung in Forschung und Lehre. Im Rahmen der bewährten Praktiken und Fallstudien mit dem Schwerpunkt auf die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, wird das Projektstudium des MA Wissenschaft und Gesellschaft als gelungenes Beispiel aufgelistet. In diesem Zusammenhang bekommt die Leserschaft neben einem allgemeinen Einblick, vor allem einen Eindruck von dem Projektstudium des Studiengangs. Studierende lernen hier das transdisziplinäre Arbeiten sowie die Verknüpfung von theoretischem Wissen und der praktischen Anwendung durch methodische Fähigkeiten. Sie seien zudem in der Lage unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und eigene Ergebnisse kritisch reflektieren zu können.


VERÖFFENTLICHUNGEN

  • Kartierung der Hochschulforschung in Deutschland 2013

    "In Deutschland gibt es derzeit selbst bei weiter Auslegung des hier zugrundeliegenden Konzeptes zur Kartierung der Hochschulforschung derzeit nur ein Studiengangsangebot, das dem Ziel, (in einem größeren Ausmaß) wissenschaftliche Vorbereitungsmöglichkeiten speziell für Forschung über Hochschulen anzubieten, am ehesten entspricht. Dies ist der in Kooperation mit dem DZHW angebotene Masterstudiengang „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Universität Hannover, der als guter Anfang mit Ausbaupotential gelten könnte.

    Der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Hannover legt in seiner Beschreibung einen Schwerpunkt darauf, dass er interdisziplinär und forschungs-orientiert angelegt sei und die moderne Wissensgesellschaft unter verschiedenen Blickrichtungen betrachtet. Der Studiengang baut laut Selbstverständnis auf der Fachkompetenz unterschiedlicher Disziplinen der Leibniz Universität Hannover auf (unter anderem Soziologie, Politische Wissenschaft, Rechtswissenschaft, Philosophie und Wirtschaft) und läuft in Kooperation mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH (jetzt DZHW). In einem Projektmodul können Studierende ihre Kompetenzen in der (Forschungs-)Praxis vertiefen. Der Studiengang qualifiziert für sozialwissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen. Speziell zum Thema Berufsperspektiven heißt es, der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft qualifiziert (...) insbesondere für die Soziologie, die interdisziplinäre Hochschul- und Wissenschaftsforschung und die Bildungsforschung. Zu den beruflichen Tätigkeitsfeldern gehören u.a. Hochschul- und Wissenschaftsforschung, Bildungsforschung, Hochschul- und Wissenschaftsmanagement."

    (Quelle: Kartierung der Hochschulforschung in Deutschland, 2013: 33f.)

  • Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung 2014

    Rolle des DZHW für das Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover:

    "Wir arbeiten eng mit dem DZHW zusammen; das DZHW trägt wesentlich zum Masterstudiengang "Wissenschaft und Gesellschaft" bei. Durch diese Kooperation in der Lehre konnten wir ein stark forschungsorientiertes Projektstudium auf die Beine stellen, das die Kompetenzen und Aufgaben des DZHW und der Uni fruchtbar zusammenbringt. Dabei nutzen wir die Methodenkompetenz und das Datenwissen des DZHW. Doch das DZHW bietet nicht nur Lehrveranstaltungen zu Methoden und Empirie.Kern unseres multidisziplinären Studiengangs ist die Projektphase, während der die Studierenden eigene Forschungsprojekte bearbeiten, etwa zu Studienabbrechern, Promovenden oder Ausgründungen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie der VolkswagenStiftung, dem iFQ, dem Wissenschaftsrat, dem MWK oder eben dem DZHW. Die Studierenden greifen in der Regel Fragen auf, die die Projektpartner an sie herantragen. Es gibt ein direktes Interesse an ihren Forschungsergebnissen – das motiviert. Durch das Projektstudium sind unsere Studierenden also voll in den Forschungsalltag und dessen Themen integriert. Das steigert die "Employability" enorm; nach dem Master sind sie ohne weitere Einarbeitung gleich voll einsatzfähig.

    Bedeutung der Kooperation:

    Vor allem die enorm steigende wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Hochschul- und Wissenschaftsforschung macht die Kooperation gesellschaftlich oder hochschulpolitisch bedeutsam. Wie immer man die Wissensgesellschaft definieren mag, außer Zweifel steht, dass in allen Feldern - Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur, Alltag - zunehmend wissenschaftliches Wissen genutzt wird. Dadurch akademisieren sich die beruflichen Tätigkeiten immer weiter. Und selbstverständlich brauchen wir eine Forschung, die diese Prozesse wissenschaftlich beobachtet und theoretisch basiertes Reflexionswissen generiert. Fragen, die es zu beantworten gilt, beinhalten unter anderem: Was heißt es, wenn überall mit wissenschaftlicher Expertise zu argumentieren ist, um sich Gehör zu verschaffen? Wie wirkt sich der Bologna-Prozess auf die Sozialstruktur aus? Uns kommt dabei die Aufgabe zu, integrative und organisatorische Lösungen aufzuzeigen.

    Unser Studiengang bezieht sich auf die Wissensgesellschaft aus zwei Blickwinkeln, nämlich dem strukturanalytischen Blick - beispielsweise Bildungs- und Erwerbsverläufe - und dem Blick auf das Wissenschaftssystem, also Prozesse der Wissenserzeugung und des Wissenstransfers, Akteure, Institutionen und Organisationen der Wissenschaft. Insbesondere der Wandel von Bildungs- und Erwerbsverläufen von Hochqualifizierten kann derzeit nur mit dem Datenbestand des DZHW bearbeitet werden. Dieser ist einzigartig in Deutschland und Europa und deswegen so wichtig für die Analyse aktueller gesellschaftlicher

    und hochschulpolitischer Fragestellungen. Der nächste Schritt wäre ein Graduiertenangebot zur Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Wir wollen uns systematischer um die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses kümmern."

    Quelle: special duz  "DZHW: Erhebungen, Forschung, Service"- URL http://www.duz.de/cms/media/uploads/user/379/Deutsches_Zentrum_fuer_Hochschul-_und_Wissenschaftsforschung_duz_SPECIAL_Januar_2014.pdf

  • Positionspapier des Wissenschaftsrates 2014

    "Im Bereich der Wissenschafts- und Hochschulforschung existieren spezialisierte Studienangebote im Masterbereich, von denen einige in den vergangenen Jahren neu eingerichtet worden sind. [...] Darüber hinaus tragen Hochschullehrerinnen und -lehrer, die in den beiden Feldern forschen, mit entsprechenden Themen zur grundständigen Lehre in ihren Herkunftsdisziplinen bei. Zurzeit besteht auf nationaler Ebene ein Studienangebot für den Graduiertenbereich, das beispielsweise von der Universität Bielefeld (Master „History, Philosophy and Sociology of Science“), der Leibniz Universität Hannover (Master „Wissenschaft und Gesellschaft“) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Master „Wissenschaftsforschung“) abgedeckt wird.

    [...]

    Die bereits bestehenden Kooperationen von DZHW und iFQ mit Hochschulen im Rahmen der Masterstudiengänge zu „Wissenschaft und Gesellschaft“ an der Leibniz Universität Hannover (LUH) und „Wissenschaftsforschung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) sollten mittelfristig in Richtung einer Graduate School für die empirische Wissenschafts- und Hochschulforschung ausgebaut werden.

    [...]

    Rahmen des Master-Studiengangs „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Leibniz Universität Hannover arbeitete das iFQ nicht nur mit der Universität, sondern auch mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Hannover zusammen."

    (Quelle: Wissenschaftsrat (2014): "Institutionelle Perspektiven der empirischen Wissenschafts- und Hochschulforschung in Deutschland" - URL http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/3821-14.pdf

Ansprechperson für Master Wissenschaft und Gesellschaft

© Fixel
Viktoria Fixel
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sprechzeiten
Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
Di. 13:00 - 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
209
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