InstitutArbeitsbereicheSoziologie der Digitalisierung
Digital Relations - Workshopreihe des AB Soziologie der Digitalisierung

Digital Relations - Die Workshopreihe des AB Soziologie der Digitalisierung

Mit Digital Relations möchte der Arbeitsbereich „Soziologie der Digitalisierung“ den wissenschaftlichen Austausch zu zukunftsweisenden Forschungsfeldern der digitalen Transformation fördern. Digital Relations bringt hochkarätige Wissenschaftler*innen und junge Forscher*innen zusammen: In lebendigen Diskussionen werden jenseits der Wissensvermittlung neue Forschungsfelder exploriert, Konzepte soziotechnischer Arrangements diskutiert und eigene Erkenntnisse im Lichte von neuen Ideen reflektiert. Mit der Reihe Digital Relations zielen wir bewusst auf einen intensiven Austausch mit einem Teilnehmer*innen-Kreis von ca. 30 Personen und geben neben der programmatischen und konzeptuellen Diskussion auch informellen Möglichkeiten des Kennenlernens und der Vernetzung Raum.


WORKSHOPS

  • Partizipative Technikentwicklung und Design

    ZUM INHALT

    In den meisten Forschungsfeldern zur Technikentwicklung sind die Diskurse aktuell geprägt von partizipativen Ansätzen und Co-Design-Methoden. Durch diese Paradigmen sollen die Bedarfe potentieller Nutzer*innen frühzeitig identifiziert und das Design technischer Gegenstände iterativ an diese angepasst werden. Dabei handelt es sich fast immer um interdisziplinäre Projekte, in denen Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaftler*innen zusammenarbeiten sollen, um den benannten Zielen zu dienen. Wenn auch nicht-wissenschaftliche Akteur*innen in die Produktion von Wissen miteinbezogen werden, handelt es sich zudem um transdisziplinäre Projekte, wobei Sozialwissenschaftler*innen oftmals eine vermittelnde Rolle einnehmen sollen.

    Sozialwissenschaftliche Akteur*innen geraten in diesen Konstellationen nicht selten in die widersprüchliche Lage, den Prozess der Partizipation zu moderieren, gleichzeitig Forschung aus der eigenen disziplinären Perspektive betreiben zu sollen – und aber auch selbst Partizipierende in der konkreten Technikentwicklung zu sein. Der Workshop möchte typische Zusammenhänge der Lage von Sozialwissenschaftler*innen in solchen interdisziplinären Technikentwicklungsprojekten identifizieren, Problemstellen benennen und aber auch methodische und professionspolitische Chancen aufzeigen. 

     

    Der Workshop richtet sich an Forscher*innen aus sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die in den beschriebenen Konstellationen tätig sind oder werden wollen, und aus diesen vor allem an Doktorand*innen und Post-Docs.

    ZUM PROGRAMM:

    Donnerstag, 25.02.2021 (Tag 1)

    10:00-11:00    Begrüßung 

    11:00-11:30

    Vortrag „Von Leitern und Landschaften – Paradigmen partizipativer Technikentwicklung“ von Juliane Jarke (ifib & ZeMKI, Universität Bremen)

    11:30-12:15

    Bedarfsabfrage & Verortung der Teilnehmer*innen in der "Landschaft Partizipation"

    12:15-12:45

    Pause

    12:45-13:00    

    Kaffee, Tee, Gebäck - Vernetzung

    13:00-13:30 Vortrag „Wie kommt die Partizipation in die Forschungsförderung? Ein Akteurs-Bericht am Beispiel RRI“ von Norbert Steinhaus (Wissenschaftsladen Bonn)    
    13:30-14:00 Diskussion: Implikationen und Widersprüche von Partizipation als Element von Forschungsförderung

    14:00-14:15 

    Pause  
    14:15-14:30    Kaffee, Tee, Gebäck - Vernetzung
    14:30-15:00    Vortrag „Als Soziolog*in im Maschinenbau – Konzeptionelle Chancen für eine Soziologie der partizipativen Technikentwicklung“, Dr. Athanasios Karafillidis (HSU Hamburg)    
    15:00-15:30Diskussion „Soziologie in partizipativer Technikentwicklung über Bedarfsermittlung und Akzeptanzbeschaffung hinaus“    
    15:30-15:45

    Kaffee, Tee, Gebäck - Vernetzung

    16.00Zusammenfassung & Ausblick

     

     

     

     

    Freitag, 26.02.2021 (Tag 2)

    09:30-09:45Begrüßung
    09:45-10:00    

    Kaffee, Tee, Gebäck - Vernetzung  

    10:00-10:45 Antrags-Werkstatt I „Angemessene Struktur und Relevanzdarstellung in Anträgen für partizipative Technikentwicklung“, von Prof. Dr. Arne Berger (Hochschule Anhalt)        

    10:45-11:00 

    Pause  
    11:00-12:15    Antrags-Werkstatt II Teilnehmer*innen-Ideen, von Prof. Dr. Arne Berger (Hochschule Anhalt)        
    12:15-12:45    Pause        
    12:45-13:00Kaffee, Tee, Gebäck - Vernetzung
    13:00-14:00

    Break Out Sessions Projekt- und Strukturideen 

    14:00-15:00Vorstellung der Ideen im Plenum    
    15:00Zusammenfassung, Feedbackrunde, Ausblick & Kontaktbörse    

     

     

     

     

    WEITERE INFOS: