Forschungsprojekte

DFG PROJEKT "STIGMA-BEWUSSTSEIN VON ARBEITSLOSEN UND VORURTEILE GEGENÜBER ARBEITSLOSEN"

(Laufzeit: Oktober 2014 bis Juni 2017)

Ausgehend von der Bedeutung sozialer Ausgrenzung untersucht das Forschungsprojekt die Wahrnehmung von Stigmatisierung unter Arbeitslosen sowie die Formulierung von Vorurteilen gegenüber Arbeitslosen. Die theoretische Fundierung schließt sowohl soziologische als auch sozialpsychologische Theorien ein, die Definitionen von Stigma und Stereotypisierungsprozessen liefern sowie Mechanismen der Genese und der Auswirkungen von Stigma-Bewusstsein in anderen Lebensbereichen behandeln. Es wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie verbreitet ist Stigma-Bewusstsein unter Arbeitslosen? Von welchen Faktoren in der Lebenssituation und Erwerbsbiografie ist der Umfang des Stigma-Bewusstseins abhängig? Geplant ist eine Studie im Mixed-Method-Design, in der sowohl die Daten des Panels "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung"œ (PASS) ausgewertet als auch im Rahmen der qualitativen Teilstudie problemzentrierter Interviews mit Betroffenen durchgeführt und analysiert werden. Welche Handlungsstrategien im Umgang mit Stigmatisierungen werden entwickelt?

Projektleiterin: Monika Jungbauer-Gans

Projektkoordinatorin: Christiane Gross

Projektmitarbeiter: Thomas Gurr  und Sebastian Lang 

Projekthilfskräfte: Max Mynther, Laura Zapfe