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CROSSJET. "At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle"
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CROSSJET: At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle

Das Projekt verbindet globale Politik- und Lieferkettenanalysen mit lokalen Fallstudien und evaluiert kritisch, inwiefern aktuelle Strategien zur Energiewende soziale Gerechtigkeit und globale Gleichheit fördern. Dabei steht die soziale Transformation im Zentrum: Wie lässt sich der Übergang zu nachhaltigen Energien so gestalten, dass er ökologisch verträglich, wirtschaftlich inklusiv und partizipativ ist?

CROSSJET: At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle

Das Projekt verbindet globale Politik- und Lieferkettenanalysen mit lokalen Fallstudien und evaluiert kritisch, inwiefern aktuelle Strategien zur Energiewende soziale Gerechtigkeit und globale Gleichheit fördern. Dabei steht die soziale Transformation im Zentrum: Wie lässt sich der Übergang zu nachhaltigen Energien so gestalten, dass er ökologisch verträglich, wirtschaftlich inklusiv und partizipativ ist?

CROSSJET ist ein von der VolkswagenStiftung gefördertes transdisziplinäres Forschungsprojekt, das die extraterritorialen Auswirkungen der EU-Lithiumpolitik auf indigene und lokale Gemeinschaften im Argentinien, Bolivien, Chile mit Blick auf soziale Gerechtigkeit, Umweltfolgen und neue Formen der politischen Mitbestimmung untersucht.
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CROSSJET-Exkursion zur 19. Sitzung des UN-Expertenmechanismus (EMRIP)

Während der 19. Sitzung des UN-Expertenmechanismus für die Rechte Indigener Völker (EMRIP) in Genf hatte das CROSSJET-Forschungsteam gemeinsam mit neun Studierenden der Leibniz Universität die Gelegenheit, mit Indigenen Delegationen aller Kontinente in Dialog zu treten.
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Globale Gerechtigkeit durch Nachhaltige Transformation

Schülerinnen aus dem Leistungskurs Politik der IGS Wilhelmshaven haben die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Lukas Mudrack und Pauline Kalender der Leibniz Universität Hannover zu den globalen Auswirkungen der europäischen Energiewende interviewt
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Globale Energie - globale Verantwortung? Entwicklungspolitische Perspektiven auf Klimagerechtigkeit

Die Frage der Klimagerechtigkeit, die faire Verteilung von Lasten des Klimawandels zwischen Industriestaaten und Ländern des Globalen Südens, berührt nicht nur Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.
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Teilnahme am Gefördertentreffen der VolkswagenStiftung

Am 11. und 12. September 2025 fand in Hannover das 26. Gefördertentreffen der VolkswagenStiftung statt. Forschende aus den unterschiedlichen personenbezogenen Förderinitiativen präsentierten ihre Projekte, tauschten sich über aktuelle wissenschaftliche Fragen aus und vernetzten sich über Disziplinen hinweg.

"At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle"

Die globale Energiewende hin zu CO2-neutralen Energiesystemen hat Lithium zu einem strategisch relevanten Rohstoff gemacht. Als Schlüsselelement für Elektroauto-Batterien und erneuerbare Energietechnologien gilt Lithium zwar als „saubere“ Alternative zu fossilen Brennstoffen, doch lokal hat der Abbau tiefgreifende soziale und ökologische Folgen: Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und die Zerstörung von Lebensräumen treffen vor allem den Globalen Süden. Besonders betroffen ist das sogenannte „Lithiumdreieck“ in Südamerika (Argentinien, Bolivien, Chile), das über 70 % der weltweiten Lithiumreserven beherbergt.

Regulierungsversuche aus dem Globalen Norden, etwa durch die Europäische Union, zielen zwar auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in der Lithiumproduktion ab. Doch es bestehen erhebliche Forschungslücken, insbesondere bei der Frage, wie internationale Politiken tatsächlich vor Ort wirken.

Hier setzt dieses transdisziplinäre Forschungsprojekt an: Es untersucht wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen des Lithiumabbaus auf indigene und lokale Gemeinschaften und fragt:

  • Wie gestalten EU-Politiken und globale Lieferketten die lokalen Realitäten in den südamerikanischen Lithium-Abbaugebieten?
  • Wer profitiert, wer trägt die Kosten? (Wasserzugang, Landrechte, Beschäftigung, Vermögensverteilung)
  • Wie können betroffene Gemeinschaften, insbesondere Frauen und indigene Gruppen, stärker an Entscheidungen beteiligt werden?
  • Wo versagen bestehende Regulierungen, und wie lassen sich Menschenrechte und Umweltschutz effektiv durchsetzen?

Das Projekt verbindet globale Politik- und Lieferkettenanalysen mit lokalen Fallstudien und evaluiert kritisch, inwiefern aktuelle Strategien zur Energiewende soziale Gerechtigkeit und globale Gleichheit fördern. Dabei steht die soziale Transformation im Zentrum: Wie lässt sich der Übergang zu nachhaltigen Energien so gestalten, dass er ökologisch verträglich, wirtschaftlich inklusiv und partizipativ ist?

Durch die Integration von Perspektiven aus Soziologie, Anthropologie, internationalem Recht und Politischer Ökologie zielt das Projekt darauf ab, nicht nur die Lücken zwischen globalen Politiken und lokalen Realitäten zu schließen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für eine gerechtere Energiewende zu entwickeln. Dabei steht die Frage im Zentrum: Wie kann der Übergang zu CO2-neutralen Energien sozial gerecht und ökologisch verträglich gestaltet werden?

Zentrale Ziele

  • Analyse der sozioökologischen Auswirkungen des Lithiumabbaus auf indigene Bevölkerungsgruppen.
  • Untersuchung der EU-Politiken zu nachhaltigen Lieferketten und deren Umsetzung vor Ort.
  • Förderung der Mitbestimmung indigener Gemeinschaften und Stärkung ihrer Rechte gegenüber neuen Formen „grünen“ Extraktivismus.
  • Entwicklung politischer Handlungsempfehlungen in Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren, darunter das Ständige Forum der Vereinten Nationen für indigene Angelegenheiten.
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Erwartete Wirkung

Das Projekt zielt darauf ab, neue wissenschaftliche Erkenntnisse für eine sozial und ökologisch gerechte Energiewende zu liefern – eine Wende, die nicht auf Kosten marginalisierter Gruppen oder empfindlicher Ökosysteme geht. Es soll sowohl zur akademischen Debatte beitragen als auch praktische Impulse für politische Gestaltung, internationale Zusammenarbeit und die Stärkung lokaler Handlungsmacht geben.

Das Projektteam

CROSSJET vereint ein transdisziplinäres Team aus Soziologie, Anthropologie und Politikwissenschaft im Arbeitsbereich Umweltsoziologie und globale Transformationen am Institut für Soziologie. Zudem sind Organisationen aus der Zivilgesellschaft, sowohl lokal aus Niedersachsen als auch in Südamerika, Teil des Projekts. Vor allem die Beteiligung indigener Gemeinschaften ist ein sehr wichtiger Schritt, um epistemische Ungleichheiten aufzubrechen. 

Das universitäre Projektteam besteht aus der Projektleitung Prof. Dr. Javier Lastra Bravo, den wissenschaftlichen Mitarbeitenden Pauline Kalender und Lukas Mudrack, und der studentischen Hilfskraft Lisa-Marie Mahler.

Zu unseren außeruniversitären Projektpartnern zählen: 

  • Rodrigo Paillalef Monnard. United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII)

  • Comunidad Lickan Antay de Tocanao.

  • Katrin Beckedorf. Niedersachsen.GLOBAL.

Eine Grafik symbolisiert die Kooperationen im Projekt Crossjet. Eine Grafik symbolisiert die Kooperationen im Projekt Crossjet. Eine Grafik symbolisiert die Kooperationen im Projekt Crossjet.
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