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Reziproke Integration: Neuankommende Geflüchtete und alteingesessene Wohnbevölkerung begegnen einander

Das Projekt "Reziproke (wechselseitige) Integration" (Frau Hoekstra, Frau Brünig, Frau Gewinner, Frau Rust) widmet sich unterschiedlichen Themen der Geflüchtetenforschung. Es wird seit April 2016 in Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführt und von der Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover gefördert.

In ihm wird der Frage nachgegangen, inwiefern neu angekommene und in der Stadt und Region Hannover lebende Geflüchtete bereits Schritte zur Integration unternommen haben und wie sich die Einstellungen und Handlungen der „alteingesessenen“ Bevölkerung durch die aktuellen Fluchtbewegungen verändern. Integration wird dabei als wechselseitiger Prozess betrachtet.

Durch die Forschung soll in Erfahrung gebracht werden, wie stark die Integrationsbereitschaft unter den Geflüchteten sowie der Bevölkerung ausgeprägt ist. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Einzelthemen behandelt wie beispielsweise die Rolle von Handys und Social Media für die Entscheidung zur Flucht, Navigation auf den Fluchtrouten, Integration in Deutschland und das Kontakthalten in die alte Heimat.

Dadurch soll in Erfahrung gebracht werden, wie stark die Integrationsbereitschaft unter den Geflüchteten sowie der Bevölkerung ausgeprägt ist. Konkret soll beispielsweise erfragt werden, welche Integrationsprojekte, wie z.B. Patenschaftsprogramme, in der Stadt und Region Hannover sowohl den Flüchtlingen, als auch Personen der dortigen Wohnbevölkerung bekannt sind und von diesen jeweils genutzt werden.

Einen Überblick über das Gesamtprojekt wurde als Poster visualisiert. Außerdem können Sie Übersichten zu Projektteil A (Quantitative Geflüchtetenbefragung), Projektteil B (Quantitative Bevölkerungsbefragung) und Projektteil C (Qualitative Geflüchtetenforschungsprojekte) herunterladen.