DIE MACHT DER VORURTEILE: DIVERSITY UND UNCONSCIOUS BIAS IN SCHULE UND BERUF

Kurzfassung

Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse über Ursachen und Wirkung von Vorurteilen bleiben diese in zahlreichen Lebensbereichen erhalten und führen zu Spannungen in vielen gesellschaftlichen Diskursen. Die stereotype Kategorisierung von Unbekanntem aufgrund von unzureichendem Wissen und Angst vor Veränderungen geschieht zumeist unbewusst. Diese Verallgemeinerungen haben oft negative Auswirkungen, nämlich, wenn sie Ursache sind für Fehlentscheidungen, Diskriminierung oder (gruppenbezogene) Menschenfeindlichkeit. Die Komplexität dieses Phänomens erhöht sich auch durch die Digitalisierung vieler Lebensbereiche. Online, aber auch in anderen Formaten der Massenmedien, werden stereotypisierte Inhalte reproduziert und oft unreflektiert rezipiert. Das Projekt „Die Macht der Vorurteile“ zielt darauf ab, eine Reflexion über die alltäglichen Stereotypisierungen durch wissenschaftliche Expertise anzustoßen und in der Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Dabei wird der Fokus auf Handlungsoptionen in Schule und Beruf gelegt – zentrale Sozialisationsinstanzen im Leben eines jeden Individuums. Darüber hinaus wird das Projekt in einem Impulspapier einen Zukunftsdiskurs darüber anstoßen, wie u.a. Digitalisierung zu gesellschaftlicher Diversität beitragen kann.

© Gewinner
Dr. Irina Gewinner
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
112
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Dr. Irina Gewinner
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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Schneiderberg 50
30167 Hannover
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112
Franziska Ohde
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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Schneiderberg 50
30167 Hannover
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040
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Schneiderberg 50
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040