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Kulturanthropologie und Weltgesellschaft

Arbeitsbereich Kulturanthropologie und Weltgesellschaft

Der Arbeitsbereich Kulturanthropologie und Weltgesellschaft befasst sich mit den Bedingungen und Folgen der zunehmenden Verflechtung lokaler, regionaler und globaler Prozesse, sowie mit Fragen des Kulturvergleichs und den spezifischen Entwicklungslogiken vornehmlich außereuropäischer Gesellschaften. In Lehre und Forschung befassen wir uns u.a. mit den Themen

  • Konflikt und Gewalt
  • Recht, Rechtspluralismus und Menschenrechte
  • Nationalismus und Ethnizität
  • soziale und ethnische Bewegungen
  • Religion, Mission und sozialer Wandel
  • Migration
  • Ressourcen, sowie Umwelt- und Ressourcenschutz

Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf Lateinamerika.


LEHRE UND KOOPERATIONEN

Innerhalb der Philosophischen Fakultät ist der Arbeitsbereich in Lehre und Forschung am Centre for Atlantic and Global Studies (CAGS, www.cags.uni-hannover.de), dem Masterstudiengang Atlantic Studies in History, Culture and Society, (https://www.atlantic-studies.uni-hannover.de/] und dem im Wintersemester 2021/22 anlaufende internationalen Masterstudiengang Religion in the Public Sphere, beteiligt. Fakultätsübergreifend ist der Arbeitsbereich mit dem Leibniz-Forschungszentrum TRUST Räumliche Transformation – Zukunft für Stadt und Land) interdisziplinär und international mit dem vom BMBF geförderten Maria Sibylla Merian International Center for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS, www.calas.lat) vernetzt.

 

 

Forschung

Eine Selbstbeschränkung sozialwissenschaftlicher Forschung auf Deutschland, Europa und die OECD-Länder erscheint in einer zunehmend globalisierten Welt als problematisch. So konfrontieren beispielsweise Migrationsströme auch Gesellschaften wie die deutsche, die sich lange Zeit als kulturell homogen betrachteten, in wachsendem Maße mit Situationen der Multikulturalität. Zudem zeigen die gegenwärtigen Entwicklungen (beispielsweise ethnonationalistische Konflikte, internationaler Terrorismus oder die wirtschaftliche Marginalisierung bestimmter Regionen), dass die wachsende Globalisierung sich keineswegs bruchlos schlicht als Modernisierung oder Verwestlichung der Welt interpretieren lässt.

Durch die Beschäftigung mit außereuropäischen Gesellschaften und Kulturen insbesondere Lateinamerikas und Afrikas sowie mit Lebensweisen vor der industriellen Revolution wird der Blick für die Spezifität der gegenwärtigen kapitalistischen Industriegesellschaften geschärft und ein Bewusstsein über die Möglichkeit anderer Formen menschlichen Zusammenlebens geschaffen. Gefragt wird insbesondere nach dem Verhältnis von politischer Demokratie, sozialer Ungleichheit und kultureller Differenz als einem Zentralproblem der zukünftigen globalen Entwicklung.

Dabei fokussiert die vergleichende, kulturanthropologische Perspektive insbesondere auf informelle Strukturen und Beziehungen (z.B. Vertrauen), Symbole und Bedeutungen und die Grenzen formaler Verfahren. Neben Prozessen innerhalb der einzelnen Funktionsbereichen von Gegenwartsgesellschaften (Wirtschaft-Politik-Recht-Verwandtschaft usw.) werden auch Verbindungen zwischen ihnen als zentral betrachtet (z.B. Freundschafts- und, Klientelbeziehungen, Korruption). Dies schärft den Blick für das scheinbar Alltägliche/Vertraute/Selbstverständliche, auch in der Beschäftigung mit der eigenen Gesellschaft. Methodisch stehen qualitative Verfahren, wie Feldforschung oder Ethnographie, im Vordergrund.

 

Forschungsprojekte

"Políticas laborales y modelos de protección social para la inclusión socio-económica de familias inmigrantes. Tendencias actuales en Ecuador, Italia y Alemania"

"Politische Aktivitäten Evangelikaler in Lateinamerika"

BMBF, Kompetenznetz Lateinamerika "Aushandlung von Belonging und Citizenship unter Berücksichtigung sozialer Kategorisierungen", 2014-2016

BMBF, Kompetenznetz Lateinamerika, Teilprojekt "Ethnicity, Citizenship and Belonging and their interaction with other categories of difference", 2010-2014

BMBF, Teilprojekt "Soziale Dimensionen der Videoüberwachung" (SODIV), 2010-2013

"Was hat Ernst-August mit Sombreros am Hut? Mexiko und Hannover seit dem 19. Jahrhundert", Ausstellung, 2011

Aktuelle Lehrveranstaltungen des Instituts für Soziologie

TEAM

Leiter

© Gabbert
Prof. Dr. Wolfgang Gabbert
Professorinnen und Professoren
Sprechzeiten
bis 30.09.2021: Bitte vereinbaren Sie einen Termin
bis 30.09.2021: Anmeldung per E-Mail
Adresse
Im Moore 21
30167 Hannover
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© Gabbert
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Professorinnen und Professoren
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Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Daniela Alexandra Celleri Endara
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
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nach Vereinbarung
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© @Bultmann
Dr. Ingo Bultmann
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
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Do. 14:00 - 16:00 Uhr
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
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218
© @Bultmann
Dr. Ingo Bultmann
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
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Do. 14:00 - 16:00 Uhr
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Schneiderberg 50
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218
Mario Heidler
Mitglieder
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Im Moore 21
30167 Hannover
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Im Moore 21
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© Lastra Bravo
Javier Alfonso Lastra Bravo
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
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© Lastra Bravo
Javier Alfonso Lastra Bravo
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
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Wissenschaftliche Hilfskräfte

M.A. Lukas Nestvogel
Lehrbeauftragte
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